Gegen den 1. FSV Mainz 05 (2:0) bestritt Mats Hummels sein erstes Spiel für den FC Bayern seit sechs Wochen. Zunächst wurde er von Adduktorenbeschwerden zurückgeworfen, dann suchte ihn obendrein eine Erkältung heim. Mit seinem Comeback am Samstag zeigte sich der Innenverteidiger - trotz eines "kurzen Kraftproblems" zufrieden.


Für einen Defensivspieler ist es das Wichtigste, wenn der Gegner kein Tor erzielt. So geschehen am 21. Spieltag in der Partie zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FSV Mainz 05. Die Null stand - auch weil Mats Hummels seine Sache über die 90 Minuten sehr ordentlich machte.

Nach dem Sieg der Roten zitierte die AZ einen zufriedenen Nationalspieler, dem seine längere Pause kaum anzumerken war: "Heute ging es echt ganz gut, ich hatte nur ein paar Minuten ein kurzes Kraftproblem. Aber als dann die berühmte zweite Luft kam war das zum Glück kein Thema."


Folgt der Hummels-Einbruch im nächsten Spiel?


Natürlich ist der 29-Jährige erfahren genug, um bei seinem Comeback eine gute Figur abzugeben. Es gab jedoch noch einen anderen Grund, warum Hummels bereits vor der Bundesliga-Partie von einer guten Leistung ausgegangen war: "Meistens ist es so, dass man im ersten Spiel nach einer Verletzung eine gute Form hat und danach manchmal in ein Loch fällt – ich hoffe, das passiert mir diesmal nicht."

Zwar legten die Bayern keinen glanzvollen Auftritt gegen den "Karnevalsverein" hin, doch die eine oder andere Szene konnte bei Rückkehrer Hummels schon für Begeisterung sorgen: "Wir haben sehr schöne Tore erzielt heute. Der Pass von Coco auf James war überragend – große individuelle Qualität. Auch die Direktabnahme von Franck. Ich wollte erst meinen Fuß in den Schuss reinhalten und war wirklich heilfroh, dass ich es nicht getan habe. Ich hätte das Ding sonst bestimmt noch versemmelt."