Beim 2:1-Sieg auf Schalke war Philipp Bargfrede zum Zuschauen verdammt. Voraussichtlich wird sich das am Dienstag (20:45 Uhr) im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer 04 Leverkusen nicht ändern. Laut Werder-Trainer Florian Kohfeldt stehen die Chancen auf einen Einsatz des defensiven Mittelfeldspielers bei "20 zu 80".


Aufgrund einer Fußverletzung verpasste Bargfrede die Bundesliga-Partie gegen den FC Schalke 04, die Werder Bremen aber auch ohne seine Hilfe in der Nachspielzeit mit 2:1 gewinnen konnte. Dennoch fehlt der erfahrene Kicker dem Team von Florian Kohfeldt natürlich an allen Ecken und Enden.

Vor dem Schalke-Gastspiel erklärte der Trainer gegenüber der ​Kreiszeitung Syke: "Er wird sicher nicht dabei sein. Das ist echt bitter für uns." Die Wahrscheinlichkeit, dass er im Pokal gegen Leverkusen aufläuft, ist zwar einen Tick größer, allerdings immer noch relativ klein: "Bin heute optimistischer als Freitag. Die Chancen stehen 20 zu 80."


Kein Risiko eingehen: Bargfrede ist für Werder zu wichtig


Vermutlich wird Kohfeldt den 28-Jährigen nicht in die Startelf befördern. Das Risiko könnte zu groß sein, dass sich Bargfrede noch schlimmer verletzt und langfristig ausfällt. Vor allem in der Bundesliga ist der Tabellen-15. auf die Hilfe seines Sechsers angewiesen. Auch wenn sich die Situation durch den Dreier in Gelsenkirchen etwas entspannt hat, befindet sich Werder Bremen nach wie vor in akuter Abstiegsgefahr.

SV Werder Bremen v Hertha BSC - Bundesliga

Der Ausfall von Philipp Bargfrede bereitete Florian Kohfeldt Sorgen.


Es spricht immerhin vieles dafür, dass Bargfrede am 22. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg wieder auflaufen kann. Am Sonntag, den 11. Februar (18 Uhr) werden die Bremer die Autostädter im eigenen Stadion empfangen.