MUNICH, GERMANY - JANUARY 27: Head coach Julian Nagelsmann of Hoffenheim looks on on before the Bundesliga match between FC Bayern Muenchen and TSG 1899 Hoffenheim at Allianz Arena on January 27, 2018 in Munich, Germany (Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

TSG Hoffenheim: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Hertha BSC Berlin

Die TSG Hoffenheim steht bei der Berliner Hertha vor einem wichtigen Spiel. Im Falle einer Niederlage würden die Kraichgauer Pal Dardais Team in der Tabelle vorbeiziehen lassen und in ihren Europapokal-Ambitionen einen Dämpfer einstecken. Um dieses Szenario zu verhindern, wird Julian Nagelsmann wohl folgende Elf auf den Platz schicken:

1. Oliver Baumann

Solange der ehemailge Freiburger fit ist, führt im Tor der TSG kein Weg an ihm vorbei. In Berlin wird er versuchen, zum siebten Mal in dieser Spielzeit zu Null zu spielen - nur Dortmunds Roman Bürki hat mehr "weiße Westen". 

2. Ermin Bicakcic

Gegen die Bayern war der Bosnier - wie eigentlich alle Kollegen - ab der 20. Minute überfordert und blieb zur Pause in der Kabine. Da Ersatzmann Akpoguma nicht unbedingt besser aussah, dürfte Bicakcic eine neue Chance bekommen, es besser zu machen. 

3. Kevin Vogt

Vom durchschnittlichen Mittelfeldspieler zum unverzichtbaren Abwehrchef - unter Julian Nagelsmann hat Kevin Vogt eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Als Mittelmann der Dreierkette ist der 26-Jährige also mit Sicherheit auch am Samstag gesetzt, wenn die Partie im Olympiasdtadion um 15.30 Uhr angepfiffen wird. 

4. Benjamin Hübner

Zum Thema Entwicklung unter Nagelsmann: Die hat auch Benjamin Hübner hinter sich. Der Sohn des Frankfurter Sportdirektors Bruno Hübner ist zum Stammspieler geworden und wurde im Vorfeld des Confed-Cups sogar mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Dafür reichte es nicht - für einen Platz in der Startelf gegen die Hertha aber wohl trotzdem. 

5. Pavel Kaderabek

Das interne Duell gegen BVB-Leihgabe Felix Passlack hat der Tscheche klar gewonnen und stand zuletzt sieben Mal in Folge über die komplette Distanz auf dem Platz. Alles andere als ein Einsatz von Beginn an wäre am Samstag eine riesige Überraschung. 

6. Nico Schulz

Der Linksverteidiger hatte es zuletzt eher schwer: In den letzten vier Partien spielte er keine Minute, zweimal stand er gar nicht erst im Kader. Bei seinem Ex-Klub könnte er mal wieder eine Chance von Beginn an erhalten - Stichwort: besondere Motivation. 

7. Dennis Geiger

Geiger ist eine der großen Entdeckungen der Hinrunde. Letztes Jahr spielte er ausschließlich in Hoffenheims zweiter Mannschaft, in dieser Saison ist er Stammspieler in der Bundesliga und tritt für sein junges Alter bemerkenswert abgeklärt auf. Wenn nichts dazwischen kommt, kann er das auch in Berlin wieder zeigen. 

8. Florian Grillitsch

Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam der Neuzugang aus Bremen zuletzt immer besser in Schwung. So stand er in den letzten vier Partien immer in der Startelf. Diesen persönlichen Rekord wird der Österreicher beim Gastspiel in der Hauptstadt vermutlich ausbauen können. 

9. Nadiem Amiri

Der Deutsch-Afghane kam in diesem Jahr erst auf zwei relativ kurze Einsätze. Sein Anspruch ist ein anderer, was auch bei seiner Quote zutrifft. Zwei Tore, zwei Vorlagen - zu wenig für den talentierten Mittelfeldmann. Kann er diese Zahlen am Samstag aufpolieren?

10. Andrej Kramaric

Der Kroate kann noch nicht ganz an das starke Niveau aus der Vorsaison anknüpfen, in den letzten Wochen fand er sich stets auf der Bank wieder. In Berlin könnte es mal wieder für einen Platz in der ersten Elf von Julian Nagelsmann reichen. 

11. Serge Gnabry

Der vom FC Bayern ausgeliehene Flügelflitzer machte bei seinem Stammverein gleichzeitig sein bestes und schlechtestes Spiel für die TSG. In Berlin sollte er an die Form der ersten 20 Minuten anknüpfen, wenn die Hoffenheimer Punkte aus der Hauptstadt mitnehmen wollen.