Muss Pierre-Emerick Aubameyang sein Debüt für den FC Arsenal verschieben? Der Gabuner kränkelt ein wenig und droht für die Partie gegen den FC Everton auszufallen. Arsenal-Coach Arsene Wenger zeigte sich dennoch glücklich über den Rekord-Neuzugang und hofft auf ein neues Traumduo mit Henrikh Mkhitaryan.


Mit knapp 65 Millionen Euro Ablöse hat Pierre-Emerick Aubameyang beim FC Arsenal Alexandre Lacazette als Rekord-Einkauf abgelöst. Die beiden könnten künftig das neue Sturmduo der 'Gunners' bilden. Ob das schon am Samstag gegen den FC Everton (18.30 Uhr) der Fall sein wird, ist noch nicht klar. Aubameyang könnte seine Heimspiel-Premiere im Emirates verschieben müssen.


Der Gabuner kränkelt ein wenig und ist nach seinem Wechsel vom BVB nach London noch nicht richtig fit. "Er hat gestern trainiert, aber hat sich nicht komplett wohlgefühlt", verriet Arsenal-Trainer Arsene Wenger auf der Pressekonferenz am Freitag. Im Laufe des Tages solle endgültig beurteilt werden, ob ​Arsenals neue Nummer 14 auflaufen kann.

Arsenal braucht gegen Everton dringend einen Sieg. Nach der bitteren 1:3-Pleite bei Schlusslicht Swansea City am vergangenen Mittwoch hinken die 'Gunners' auf Rang sechs liegend bereits acht Punkte hinter dem vierten FC Chelsea hinterher. Angesichts der Winter-Transferoffensive mit Aubameyang und Henrikh Mkhitaryan sowie der​ teuren Vertragsverlängerung mit Mesut Özil kann sich Arsenal nicht leisten, erneut die Champions League zu verpassen.


Wenger hofft deshalb, dass sein erklärter Wunsch-Stürmer so schnell wie möglich eingreifen kann. "Ich wollte ihn schon eine lange Zeit. Er ist ein typischer Mittelstürmer mit großer Geschwindigkeit und toller Trefferquote. Er arbeitet viel und ist ein Team-Spieler", schwärmte der Franzose.

Wenger hofft auf neues Traumduo Aubameyang und Mkhitaryan


Wenger träumte schon von der neuen Achse mit Aubameyang und Mkhitaryan. "Sie haben schon zusammengespielt und kennen sich gut. Wir sind ein offensiv ausgerichtetes Team. Ich hoffe, sie können das perfekte Zusammenspiel aus Dortmund auch bei uns einbringen", meinte der Arsenal-Coach zu der Wiedervereinigung der beiden.


Die Premier League sei eine Herausforderung für jeden großen Spieler - jeder träumt davon hier zu spielen. Er ist schon oft gegen uns angetreten und mag die Art wie wir Fußball spielen. Er wollte eine neue Herausforderung und wir waren diejenigen, die ihm das bieten konnten", sagte Wenger zu Aubameyangs Wechsel.