​Laut Il Corriere della Sera droht Inter Mailand der Verlust von Topstar und Goalgetter Mauro Icardi. Der Argentinier hat sich angeblich mit einigen seiner Teamkollegen überworfen, nach dem mageren 1:1 bei Abstiegskandidat SPAL soll es in der Kabine zum Streit gekommen sein. 


Das Ziel von Icardis Ärger waren die beiden Kroaten Ivan Perisic und Marcelo Brozovic. Worum es bei der Meinungsverschiedenheit ging, ist nicht überliefert, wohl aber ihre "dramatischen" Konsequenzen: Brozovic folgt Icardi seitdem nicht mehr auf Instagram, Perisic hat gar die Facebook-Freundschaft mit seinem Kapitän beendet. 


Was nach einer modernen Seifenoper klingt, könnte für den FC Internazionale allerdings tatsächlich fatale Auswirkungen haben. Sollte Icardi im Sommer tatsächlich das Weite suchen, würde er eine Lücke hinterlassen, die kaum zu schließen ist. Von Inters 37 Serie-A-Toren hat der Argentinier 18 erzielt, kein anderes Team ist derart abhängig von einem einzigen Spieler. An Interessenten dürfte es trotz der festgeschriebenen Ablöse von 110 Millionen nicht mangeln, besonders Real Madrid buhlt schon länger um Icardis Dienste und ​startete im abgelaufenen Transferfenster bereits einen Versuch. 


Beraterwechsel zu Raiola?


Icardi selbst hat momentan angeblich auch an einer anderen Front zu kämpfen. Seine Frau und Beraterin Wanda Nara ist laut Corriere in den Fokus italienischer Steuerfahnder geraten, was wiederum Starberater Mino Raiola auf den Plan gerufen habe. Der 50-Jährige soll bei Icardi vorstellig geworden sein, um ihn seiner illustren Kundenkartei hinzuzufügen. 


Spätestens dann, wenn dieser Wechsel tatsächlich vollzogen wird, dürfte Inter die Hoffnung auf einen Verbleib seines Superstars wohl begraben müssen. Raiola ist für vieles bekannt, aber nicht für die Gewohnheit, eine Chance auf eine millionenschwere Provision ungenutzt verstreichen zu lassen.