Als Uli Hoeneß im Dezember auf der Weihnachtsfeier des FanklubsSchießamer Red-White Dynamite“ über die ​Zukunft von Bayern-Coach Jupp Heynckes abstimmen ließ, galt eine Weiterbeschäftigung des 72-Jährigen als nahezu ausgeschlossen. Zwar waren sich Hoeneß und sämtliche rund 300 Fanklub-Mitglieder einig, doch um Heynckes umzustimmen würde es schon eine gehörige Portion Überzeugungsarbeit brauchen, ließ Hoeneß wissen. 


Heute, rund anderthalb Monate später, scheint zumindest ein Teilerfolg in dieser „Mission Impossible“ erreicht zu sein. Denn Heynckes bestätigte nun überraschend, dass ein erstes Gespräch über seine Zukunft stattgefunden haben soll. Dies habe allerdings noch nichts an seinem Standpunkt geändert, betonte der gebürtige Gladbacher.

Heynckes hatte das Traineramt der Bayern im Oktober zum vierten Mal nach 1987, 2009 und 2011 übernommen und binnen drei Monaten dafür gesorgt, dass der Rekordmeister mit 16 Punkten Vorsprung von der Tabellenspitze grüßt. Zudem wurden im DFB-Pokal die national größten Widersacher aus Leipzig und Dortmund eliminiert.

Seit seinem Amtsantritt betonte Heynckes jedoch stets, dass es sich lediglich um einen Freundschaftsdienst handle und er keinerlei Ambitionen und Interesse hätte, auch über die Saison hinaus auf der Bayern-Bank zu sitzen. Die Bayern werden also Stand heute weiter nach einem Nachfolger Ausschau halten müssen. Auch wenn Uli Hoeneß und Co mit Sicherheit noch das ein oder andere Gespräch mit „Don Jupp“ suchen werden.