​Beinahe wäre Edin Dzeko im Jahr 2018 auf der Insel beim FC Chelsea gelandet. Letzten Endes wechselte dann aber doch Olivier Giroud zu den 'Blues', während der Bosnier dem AS Rom weiterhin erhalten bleibt. Dem Portal klix.ba gab der ehemalige Bundesliga-Stürmer nun ein Interview, welches von der spanischen Zeitung AS übersetzt wurde. Dabei ging Dzeko auf die Gerüchte um seine Person ein.


"Ich fühle mich geschmeichelt vom Interesse des FC Chelsea, aber Rom ist mein Zuhause und Rom ist meine Familie", so der 31-Jährige. Anscheinend hatten sich beide Parteien bereits auf Wechselmodalitäten geeinigt, doch letztlich entschied sich der ehemalige Stürmer des VfL Wolfsburg für einen Verbleib. "Es ist wahr, dass es Verhandlungen gab. Das ist alles, was ich zu diesem Thema sagen kann. Es gab so viele Spekulationen, Falschinformationen und auch einige lächerliche Behauptungen. Ich bin wirklich geschmeichelt vom Interesse des FC Chelsea, es ist ein Klub, den ich schätze und sehr respektiere."

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Glücklich, in Rom bleiben zu können: Edin Dzeko.


"In den vergangenen Wochen wurden viele Geschichten über meinen möglichen Abschied von Rom geschrieben, aber ich bin immer noch hier. Letztlich bin ich glücklich, in Rom zu bleiben, weil sich Rom in mein Zuhause verwandelt hat und es ein unvergesslicher Teil meines Lebens ist, fast in einer unwirklichen Art und Weise."


"In dieser Stadt sind einige der schönsten Momente meines Lebens passiert, zum ersten Mal entdeckte ich die Freuden der Vaterschaft, seitdem Una geboren wurde und auch mein Sohn Dani wurde in Rom geboren. Diese Stadt ist jetzt Teil meines Lebens und sie wird es für immer sein."

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Derzeit nur Fünfter in der Liga: Edin Dzeko und Cheftrainer des AS Rom, Eusebio Di Francesco.


"Wir haben seit einiger Zeit nicht gewonnen und das ist für uns wirklich frustrierend. Es ist schwierig, aber wir haben die Qualitäten und ich bin sicher, dass es nur darum geht, diese negative Serie zu beenden und darum, den Siegesrhythmus wiederzufinden. Ich interessiere mich immer mehr für die Mannschaft, nicht für meinen persönlichen Erfolg. Ich bin Teil der Mannschaft und zusammen mit meinen Teamkollegen feiere ich den Sieg und weine wegen der Niederlage. Ich freue mich, das Trikot der 'Giallorossi' weiter tragen zu dürfen. Es gibt viele Herausforderungen und wir werden unser Bestes geben, um unsere Ziele zu erreichen. Es wird schwierig werden, aber wir werden nicht aufgeben", so der Stürmer zur aktuellen Situation der Römer.