​Die Fußballwelt hat einen neuen Streik-Profi. Nachdem sich der Wechsel von Riyad Mahrez zu Manchester City zerschlagen hat, erschien der Algerier nicht mehr zum Training von Leicester City. Der Verein hat bereits reagiert und brummte seinem Leistungsträger eine saftige Strafe auf.


Wohin soll das noch führen? Gerade als mit Pierre-Emerick Aubameyang erneut ein Spieler einen Wechsel durch Fehlverhalten provozierte, folgt nun ein weiterer Kicker dem unrühmlichen Vorbild. Riyad Mahrez erschien nach dem geplatzten Wechsel zu Manchester Citybereits zum dritten Mal nicht zum Training von Leicester City. Die 'Foxes' reagierten prompt und belegten den 26-Jährigen mit einer Geldstrafe in Höhe von 230.000 Euro. Dies berichtet der Telegraph.



Was war passiert? Manchester City war nach dem Ausfall von Leroy Sané auf der Suche nach einem Ersatz in Leicester fündig geworden und wollte Riyad Mahrez verpflichten. Die 'Citizens' boten jedoch "nur" rund 70 Millionen Euro für Afrikas Fußballer des Jahres 2016. Zu wenig für die 'Foxes', die auf eine Ablöse von mindestens 90 Millionen Euro bestanden. Doch die 'Sky Blues' wollten nicht so tief in die Tasche greifen.


Der Deal platzte, Mahrez musste in Leicester bleiben. Um seinen Unmut über diese Entscheidung kund zu tun, blieb er nun dem Training fern. Ein Verhalten, das so langsam in Mode zu kommen scheint bei frustrierten Millionären. Am Samstag trifft Leicester City auf Swansea. Ohne Riyad Mahrez. Der darf zuhause weiter schmollen.