Als Vertreter von Manuel Neuer ist Sven Ulreich ohne jeden Zweifel erhaben. Seine Zukunft an der Säbener Straße steht aber weiterhin in den Sternen. Der FC Bayern befindet sich in diesem Zusammenhang in einer durchaus verzwickten Situation.


Noch zu Anfang hatte Sven Urleich in seinem Spiel einige Unsicherheiten drin, was vielerorts Fragen aufgeworfen hatte, ob der Keeper auf Dauer der Richtige für die Bayern ist. Doch mittels herausragender Leistungen strafte er seine Kritiker Lügen. ​Zwischenzeitlich wurde er sogar mit einem Platz im WM-Kader in Verbindung gebracht.


Seine überzeugenden Auftritte im Bayern-Dress lassen ihn in der Gunst von anderen Vereinen weit nach oben steigen. Zum Problem wird dabei für die Bayern, dass Ulreichs Vertrag im kommenden Sommer endet. Dabei stellt sich in den kommenden Wochen die Frage, was der 29-Jährige selbst für die Zukunft plant. Erholt sich Rekonvaleszent Manuel Neuer wieder, steht er als gesetzter Torhüter zwischen den Pfosten.

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Wie lange fliegt Sven Ulreich noch für die Bayern?


Bei anderen Klubs hätte Sven Ulreich die Chance, Stammkeeper zu sein. Indes haben laut dem kicker erste Gespräche bezüglich einer Verlängerung seines Bayern-Vertags stattgefunden. Demnach haben Klub-Chef Karl-Heinz Rummenigge und Hasan Salihamidzic erstmals vorgefühlt, ob sich der Torhüter einen weiteren Verbleib an der Säbener Straße vorstellen kann.


Bayern ist unter Zugzwang


Die Frage nach der sportlichen Perspektive in München wird wohl am Ende nicht sonderlich entscheidend sein. Dass Ulreich an Neuer nicht vorbeikommt, dürfte auch ihm klar sein. So müssten die Bayern vor allen Dingen ein finanziell interessantes Paket schnüren, um den ehemaligen Stuttgarter von einer Zukunft an der Isar überzeugen zu können.


Dem Vernehmen nach fühlt sich Ulreich beim deutschen Rekordmeister aber pudelwohl – ​und könnte sich einen Verbleib sehr gut vorstellen. Die Frage wird sein, welche Klubs noch an der Türe klopfen. Eintracht Frankfurt sucht noch nach einem Ersatz für Lukas Hradecky, die Hessen könnten ernst machen.