​Die Trainerfrage beim FC Bayern München ist seit Wochen ein großes Dauerthema. Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters versuchen mit allen Mitteln, Jupp Heynckes zum Weitermachen zu bewegen. Laut Präsident Uli Hoeneß hat der Tabellenführer der Bundesliga ​keinen Plan B. Medienberichten zufolge denken die Münchner jedoch auch über Bundestrainer Joachim Löw nach. 


Die vierte Amtszeit von Heynckes beim FC Bayern ist bislang eine wahre Erfolgsgeschichte. Der 72-Jährige brachte den deutschen Rekordmeister auf eindrucksvolle Art und Weise wieder in die Erfolgsspur und führte die Münchner an die Tabellenspitze. Unter der Regie des Altmeisters verloren die Bayern nur eine Partie. 18 Mal ging die Heynckes-Elf als Sieger vom Platz. 


Daher ist es kaum verwunderlich, dass die Verantwortlichen den Weltmeister von 1974 unbedingt über den Sommer hinaus halten wollen. "Ich hoffe, ihn davon überzeugen zu können, noch ein Jahr zu bleiben", sagte Hoeneß beim Ständehaus-Treff in Düsseldorf. "Es gibt keinen Plan B", stellte der Präsident klar. 

​​Heynckes hat in den vergangenen Wochen allerdings immer wieder betont, dass er nur für die laufende Saison zur Verfügung steht. Ob sich der 72-Jährige umstimmen lässt, darf bezweifelt werden. 


Wie der Journalist Raphael Honigstein berichtete, beschäftigt man sich in München auch mit der Personalie Löw. Die Bayern glauben allerdings nicht daran, dass der Bundestrainer im Sommer verfügbar ist. Beim DFB geht man davon aus, dass der 57-Jährige seinen bis Ende Juli 2020 laufenden Vertrag erfüllen wird.