Der FC Bayern ohne Thomas Müller: längst undenkbar. Seine Fußballstiefel schnürt der Fast-Dreißiger schon beinahe zwei Dekaden für die Münchner, ein Ende ist nicht in Sicht. Doch auch für ihn war der Anfang an der Säbener Straße schwer. In einem Interview klärt der Nationalspieler darüber auf, wie es damals zu seinem Wechsel kam.


Trotz seiner erst 28 Jahre zählt Thomas Müller schon längst zu den großen Ikonen des FC Bayern. ​Aber auch der gebürtige Weilheimer fing mal ganz klein an. „Ich war zehn Jahre alt und spielte beim ‚Merkur Cup‘“, schildert er in einem Gespräch mit dem englischen Fußballmagazin Copa90. „Da war ein Bayern-Scout unterwegs und ich habe ganz gut gespielt mit meiner Mannschaft.“


Als kleiner Bub kickte er damals noch für seinen Heimatverein TSV Pähl, dessen Anlage etwa zehn Kilometer von Müllers Geburtsort Weilheim entfernt liegt. „Ich war schon als kleiner Junge Bayern-Fan und habe nicht locker gelassen: ‚Mama wir müssen da hin. Ich habe ein Probetraining beim FC Bayern‘“, erläutert der heutige Nationalspieler.

Bayern Muenchen v SG Sonnenhof Grossaspach - Friendly Match

Thomas Müller gehört zu den Lieblingen Fußballdeutschlands


Mit dem 1. Juli 2000 bekam Müller seinen ersten Mitgliedsausweis beim deutschen Rekordmeister. Der heute 89-malige deutsche Nationalspieler galt damals als überragendes Talent in der Region. Doch bei den Bayern herrschte freilich noch mal ein ganz anderes fußballerisches Niveau.


„Ich dachte eigentlich ich wäre ganz gut, dann kam ich zu Bayern und habe gesehen, dass es auch noch andere Jungs auf diesem Planeten gibt, die sehr gut Fußball spielen können“, so Müller. Letzten Endes setzte er sich aber über Jahre gegen seine Konkurrenten durch, ​was nicht nur gut für den Fußball der Bayern war, sondern für ganz Deutschland.