Robin Knoche sollte beim FC Basel der Nachfolger von Manuel Akanji werden. Der VfL Wolfsburg hat ein Angebot des Champions-League-Achtelfinalisten für den Innenverteidiger aber offenbar abgelehnt. Grund ist die aktuelle Personalnot in der eigentlich üppig besetzten Hintermannschaft.


Mit fünf Innenverteidigern ist der Kader im Abwehrzentrum des VfL Wolfsburg breit aufgestellt. Eigengewächs Robin Knoche steht in der Rangliste dabei eigentlich nur noch auf Position Nummer vier oder fünf. Unter VfL-Trainer Martin Schmidt sind die Sommer-Neuzugänge John-Anthony Brooks, Felix Uduokhai und Marcel Tisserand in der Hierarchie vor dem 25-Jährigen. Daneben ist der Abwehrchef der vergangenen Spielzeit, Jeffrey Bruma, nach langer Verletzung wieder zurück.


Knoche galt deshalb auch als Kandidat für einen möglichen Abgang im Winter. Laut kicker habe es eine Anfrage für den ehemaligen U21-Nationalspieler gegeben, der im November 2014 sogar eine Einladung für das A-Team des DFB erhielt, im Test gegen Spanien aber ohne Einsatz blieb.

Der FC Basel soll Knoche als Nachfolger für den nach Dortmund abgewanderten Manuel Akanji im Blick gehabt haben. In Wolfsburg schob man einem Wechsel des Innenverteidigers allerdings einen Riegel vor. Grund war vor allem die angespannte Personalsituation in der Hintermannschaft. Brooks und ​Uduokhai fallen mit Knieproblemen weiter aus, Tisserand musste zuletzt hinten links aushelfen. So kam Knoche beim ​1:0-Sieg im Niedersachsenderby gegen Hannover zu seinem zehnten Startelf-Einsatz in dieser Saison. 

Und auch am kommenden Samstag gegen den VfB Stuttgart (15.30 Uhr) dürfte Knoche erneut in der Anfangsformation stehen. Uduokhai und Brooks kommen frühestens in der Woche nach dem VfB-Spiel wieder ins Mannschaftstraining zurück.