Niclas Füllkrug ist so etwas wie der Senkrechter der bisherigen Bundesliga-Rückrunde. Zwar konnte auch der 24-jährige die ​Niederlage gegen den VfL Wolfsburg zuletzt nicht verhindern, doch mit zuvor vier Treffern in zwei Spielen hat sich Füllkrug erst einmal eindrucksvoll ins Rampenlicht gespielt – und auch in die Stammelf der 96-er. Entsprechend gab es nun auch Lob von Sturmkollege Martin Harnik.


Der 30-jährige Österreicher äußerte gegenüber dem „Sportbuzzer“, dass er Füllkrug den aktuellen Lauf absolut gönnen könne. Die beiden Stürmer seien zudem gut befreundet und sich in ihrem persönlichen Ehrgeiz nicht unähnlich. Harnik weiter: „Jeder Spieler will der Beste sein, das ist unser großer Ansporn. Deswegen haben wir es auch so weit gebracht, weil wir alle diesen Ehrgeiz in uns tragen.“



Seine persönliche Situation weiß Harnik gut einzuschätzen. Nach dem Aufstieg der Hannoveraner und einem tollen Saisonstart fiel der ehemalige Bremer und Stuttgarter in ein Formtief, das ihn „gepaart mit der einen oder anderen Krankheit zurückgeworfen hat.“ Durch harte Arbeit und Disziplin will sich Harnik, der gegen den VfL Wolfsburg erstmals wieder zur Startelf gehörte, wieder für mehr Einsätze empfehlen.



Mit Blick auf den Spiel gegen den Hamburger SV am Sonntag spricht Harnik von einer speziellen Partie – schließlich ist er in Hamburg geboren und aufgewachsen: „Es ist immer der Verein vor der Haustür gewesen, wo man schon früh Bundesliga erlebt hat. Der Verein hat eine große Geschichte, ein tolles Stadion. Meine Familie, meine Freunde sind noch in Hamburg. Das wird schon ein besonderes Spiel für mich.“