Eine Erfolgsgeschichte war die Zeit von Mamadou Doucouré bei Borussia Mönchengladbach bislang gewiss nicht. Seit mittlerweile anderthalb Jahren steht der hochtalentierte Innenverteidiger nun schon bei den „Fohlen“ unter Vertrag – und hat doch noch keine Partie für die Profis absolviert. Nun meldet sich der 19-Jährige abermals zurück im Mannschaftstraining. 


Als Doucouré im Sommer 2016 von Paris St. Germain an den Niederrhein wechselte, konnte man durchaus von einem Transfercoup sprechen. Dem Vernehmen nach setzte sich Max Eberl seinerzeit gegen zahlreiche Mitbewerber durch – und überzeugte den ehemaligen U17-Europameister von einem Engagement im Borussia-Park.

Doch seither kämpfte Doucouré immer wieder mit Verletzungspech, musste in der vergangenen Spielzeit aufgrund diverser Probleme im Zuge eines Muskelbündelrisses quasi durchgehend pausieren. Und auch in dieser Spielzeit bliebt ihm das Pech bis dato treu:​ Erst Anfang Dezember sorgte ein neuerlicher Muskelbündelriss, dieses Mal allerdings im anderen Bein, für eine erneute Zwangspause des Franzosen.

Nun ist Doucouré also abermals zurück. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Comeback diesmal ein nachhaltiges sein wird. Denn Wertschätzung genießt der Youngster nach wie vor rund um den Borussia-Park. Seinen neuerlichen Ausfall im Dezember kommentierte Eberl zähneknirschend: „Ich habe schon gesehen, wie gut der Junge ist – nun müssen wir damit leben, dass er erneut ausfällt.“ Bleibt Doucouré fit, dürfte es eine Frage der Zeit sein, bis sich auch die Fohlen-Fans von seinen Qualitäten überzeugen können.