​Neben Umaro Embalo ging RB Leipzig am Deadline-Day auch ein weiterer Spieler durch die Lappen. Und der Grund könnte kurioser kaum sein. Die Leipziger selbst ließen einen ​Deal mit Nordi Mukiele platzen, da man keinen weiteren Franzosen verpflichten wollte.


Frankophilie kann man RB Leipzig wahrlich nicht vorwerfen. Nachdem ein Transfer von Umaro Embalo am Deadline-Day scheiterte, nahmen Ralf Rangnick und Co. auch Abstand von einer Verpflichtung des jungen Franzosen Nordi Mukiele. Grund: die 'Roten Bullen' wollten die Frankreich-Fraktion in ihrem Kader nicht erweitern. Dies geht aus einem Bericht des Kicker hervor. Mit Jean-Kévin Augustin, Ibrahima Konaté und Dayot Upamecano befinden sich bereits drei Franzosen im Kader des Vizemeisters. Zu viel des Guten.

Aus diesem Grund schaffte Mukiele den Sprung in die Bundesliga nicht und blieb beim HSC Montepellier. Der 20-Jährige kann in der Innenverteidigung und auf der rechten Abwehrseite eingesetzt werden. Allerdings drückt der Schuh der Leipziger auf der linken Seite. Dort wird Marcel Halstenberg die komplette Rückrunde aufgrund eines Kreuzbandrisses ausfallen.


Statt einer defensiven Verstärkung holte man am Mittwoch kurz vor Toreschluss Stürmer ​Ademola Lookman vom FC Everton, was den Trainer der 'Toffees' Sam Allardyce nicht gerade freudig stimmte. Glück für Leipzig: Lookman ist gebürtiger Engländer mit nigerianischen Wurzeln. Nicht, dass die französische Invasion noch Überhand nimmt.