​Am Deadline-Day hat sich der 1. FSV Mainz 05 von zwei weiteren Spielern getrennt. Viktor Fischer wechselte zum FC Kopenhagen und Jannik Huth schloss sich Sparta Rotterdam an. Kenan Kodro will sich hingegen bei den Domstädter durchsetzen und erhält von seinem Sportdirektor Rouven Schröder Rückendeckung.


Der Mittelstürmer war vor der Saison von CA Osasuna zum FSV gewechselt und brachte es bisher auf lediglich 228 Einsatzminuten in der Liga. Dabei hatten den Bosnier mehrere Verletzungen ausgebremst. Zu Beginn der Saison erlitt der 24-Jährige eine Sprunggelenksverletzung und aufgrund einer Muskelverhärtung stand er seinem Team für die letzten drei Spiele der Hinrunde nicht zur Verfügung.


In der Rückrunde stand der Angreifer noch kein einziges Mal im Kader des Teams von Trainer Sandro Schwarz. Die Mainzer spielten dem Vernehmen nach mit dem Gedanken, ihren Stürmer im Winter zu verleihen, um ihm mehr Spielpraxis zu ermöglichen.

Der ehrgeizige vierfache bosnische Nationalspieler will jedoch den Konkurrenzkampf annehmen und hat sich in Gesprächen mit seinem Sportdirektor gegen einen Abgang aus der Bundesliga ausgesprochen. Gegenüber der BILD bestätigte der 42-Jährige, dass es "bis zuletzt großes Interesse aus aller Herren Länder" gegeben habe, man den Wunsch des Spielers auf einen Verbleib bei den abstiegsbedrohten Mainzern aber gerne erfüllte.


"Er hat uns klipp und klar er­klärt, dass er nicht davon lau­fen, son­dern sich durch­set­zen will. Das ehrt ihn, und das ak­zep­tie­ren wir so", so Schröder weiter. Auch auf der Vereinsseite des FSV machte der Sportvorstand deutlich, dass man sich von dem 1,90-Hüne noch eine Menge erwartet: "Wir sind weiter komplett von Kenan Kodro überzeugt. Er hat sich der Sache Mainz 05 voll verschrieben. Er bietet sich in jedem Training an und macht den arrivierten Stürmer Druck. Er ist eine absolute Bereicherung!"


Trainer Sandro Schwarz begrüßte die Entscheidung und ist sich sicher, dass der Verein auch ohne weitere Zugänge am Deadline-Day gut aufgestellt ist, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. "Ich finde die Kadergröße jetzt optimal für uns! Der Konkurrenzkampf ist weiterhin hoch", so der 39-Jährige.