​​Mit 3:0 besiegte Manchester City am aktuellen Spieltag der Premier League die 'Baggies' von West Bromwich Albion. Nun beträgt der Abstand des Tabellenführers auf den Rivalen United nach deren Niederlage gegen die 'Spurs' bereits 15 Punkte. Licht und Schatten dabei für die Fans der 'Sky Blues': Aymeric Laporte debütierte unmittelbar nach seinem Wechsel bereits in der Innenverteidigung, David Silva hingegen verletzte sich.


Der französische U-21-Nationalspieler war am 29. Januar offiziell von Athletic Bilbao zu Manchester City gewechselt und kostete dabei rekordverdächtige 70 Millionen Euro, was ihn zum zweitteuersten Verteidiger der Geschichte machte. Viel Eingewöhnungszeit musste Guardiola seinem Wunschspieler offenbar nicht zugestehen, denn dieser stand gegen West Bromwich an der Seite von Nicolas Otamendi gleich 90 Minuten auf dem Platz. 


Der 23-Jährige mit der Trikotnummer 14 bestritt acht Zweikämpfe, von denen er die Hälfte gewann. Er spielte 76 Pässe, von denen 95 % ankamen, hatte insgesamt 81 Ballkontakte vorzuweisen. Mit Kompany, Stones, Laporte und Otamendi besitzt City nun wohl eine Weltklasse-Zentrale im Defensivbereich.

Weniger erfreulich für alle City-Fans war die Botschaft, die Pep Guardiola auf der Pressekonferenz verbreitete. David Silva scheint nämlich für das anstehende Auswärtsspiel in Burnley am 3. Februar fraglich zu sein. Der 32-Jährige musste noch vor Ende der ersten Halbzeit, in der 39. Minute, von Ilkay Gündogan ersetzt werden und verließ den Platz nach einem Zweikampf mit Rückenbeschwerden. Wie es aktuell um den Spielmacher von Guardiola steht, ist bislang noch nicht geklärt. Mit fünf Toren und elf Vorlagen in 26 Einsätzen trägt Silva einen entscheidenden Anteil an der meisterhaften Hinrunde der 'Sky Blues'.