​Der Hamburger SV findet sich auch in der laufenden Saison im Abstiegskampf wieder. Nach 20 Spieltagen belegen die Hanseaten den vorletzten Tabellenplatz. Zur Überraschung vieler wurde der Bundesliga-Dino nicht auf dem Transfermarkt aktiv und verzichtete auf Winter-Neuzugänge. Sportdirektor Jens Todt glaubt fest daran, dass der Klassenerhalt mit dem vorhandenen Kader geschafft werden kann.


"Trotz der Transfers der Konkurrenz bin ich fest vom Klassenerhalt überzeugt, weil unsere Spieler noch Steigerungspotenzial haben", sagte Todt in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt. "Wir haben uns bisher unter Wert verkauft", stellte der Sportdirektor klar. Die Verantwortlichen des Tabellenvorletzten hielten die Augen zwar nach potenziellen Verstärkungen offen, letztendlich fehlte für geeignete Kandidaten allerdings das nötige Kleingeld. 


Todt bestätigte, dass Admir Mehmedi von Bayer 04 Leverkusen zum Kandidatenkreis zählte. "Wir wollten Mehmedi ausleihen, ein Kauf wäre ohnehin utopisch gewesen", betonte der 48-Jährige. Der Bayer-Angreifer wechselte allerdings am letzten Tag der Transferperiode für acht Millionen Euro Ablöse ​zum VfL Wolfsburg.

1. FSV Mainz 05 v Bayer 04 Leverkusen - Bundesliga

Admir Mehmedi weckte das Interesse des Hamburger SV


Lukasz Teodorczyk vom RSC Anderlecht stand beim HSV ebenfalls auf dem Zettel. "Er ist ein hart arbeitender Stürmer, mit dem wir uns beschäftigt haben", gab Todt zu Protokoll. Ein Transfer des Angreifers wäre für die Hanseaten finanziell wohl nicht zu stemmen gewesen. Cheftrainer Bernd Hollerbach muss daher in der Rückrunde mit dem vorhandenen Spielermaterial auskommen.