​Borussia Dortmund gastiert am Freitagabend beim 1. FC Köln. Seit langer Zeit wird mal wieder eine andere BVB-Personalie als Pierre-Emerick Aubameyang im Rampenlicht stehen. BVB-Coach Peter Stöger kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Es wird ein emotionales Auswärtsspiel für den Österreicher.


"Ich kann mich gar nicht darauf vorbereiten, weil es für mich kein Spiel wie jedes andere ist", erklärte der 51-Jährige in einem Gespräch mit der BILD-Zeitung. "Das hängt aber nicht mit der Frage zusammen, ob die Leute mich nett begrüßen oder ob die Leute pfeifen. Es geht eher darum, dass ich selbst nicht genau weiß, wie ich mich fühlen und mit der Situation umgehen werde."

Anfang Dezember wurde Stöger beim Schlusslicht entlassen und durch Stefan Ruthenbeck ersetzt. Nur eine Woche später trat er sein Amt als neuer Trainer von Borussia Dortmund an. Zeit, durchzuschnaufen und mit dem 'Effzeh' abzuschließen, blieb da nur wenig: "Köln war meine erste Station in Deutschland und von der Länge des Engagements her etwas Außergewöhnliches.“ 


Über vier Jahre stand der Österreicher in Köln an der Seitenlinie und führte die Geißböcke von der zweiten Liga bis in die Europa League. Nach der beispiellosen Niederlagenserie dieser Hinrunde wurde Stöger schweren Herzens vor die Tür gesetzt. Läuft er Gefahr am Freitag aus Gewohnheit  in die Heimkabine zu laufen? "Nein, das ist nicht das Problem. Aber es wird trotzdem schwierig."