​Borussia Dortmund, für die es zuletzt sportlich ohnehin nicht gut lief, muss in der Rückrunde ohne Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang auskommen. Zwar konnte sich der BVB bis zum Sommer die Dienste von Chelsea-Stürmer Michy Batshuayi sichern, allerdings hinterlässt der Gabuner eine große Lücke. Wie kann BVB-Coach Peter Stöger diese nun schließen?


Auf den ersten Blick steht Michy Batshuayi seinem Vorgänger in nichts nach. Auch der Belgier kann durch eine starke Torquote überzeugen (allerdings in deutlich weniger Einsätzen) und weiß wo der Kasten steht. Zudem scheint der 24-Jährige einen ähnlichen Humor zu haben: "Ich hörte die Stelle als Batman wurde in Dortmund frei. Deshalb dachte ich, ich schaue mal vorbei", postete er zu seinem Amtsantritt beim BVB auf Twitter. Kann Batshuayi den ehemaligen Torschützenkönig aber auf Anhieb ersetzen?



BVB-Trainer Peter Stöger sieht die Situation gelassen und legt den Fokus auch auf andere Offensivspieler: "Wir müssen jetzt einfach schauen, dass wir unseren Jungs vertrauen", betonte der Österreicher in einem Interview mit der BILD.  "Christian Pulisic hat schon bewiesen, dass er es kann, obwohl er noch sehr jung ist. Dann haben wir noch Jadon Sancho im Offensiv-Bereich, der ein gefühlter Quereinsteiger ist. Diese sehr jungen Spieler müssen wir jetzt entwickeln und besser machen. Dazu hat André Schürrle Qualität, die wir wecken möchten. Und auch Marco Reus kommt bald zurück.“



In der Tat entwickelt sich Jadon Sancho nach und nach zum Aufsteiger der Saison. Das Vertrauen Stögers in den 17-Jährigen scheint sich auszuzahlen. Sturmtalent Alexander Isak benötigt jedoch noch ein wenig Zeit. Seine Auftritte machen deutlich, dass der Schwede noch nicht so weit ist.


Dafür hat man ja jetzt Michy Batshuayi. Der Belgier stieg am Mittwoch bereits ins Training ein, als die Tinte in seinem Vertrag noch nicht trocken war. Alles spricht dafür, dass der Belgier bereits morgen Abend beim Gastspiel in Köln in der Startelf stehen wird. Mit einem Sieg könnte der BVB in die Champions-League-Ränge springen. Und Aubameyang wäre beinahe schon vergessen.