​Am Deadline-Day wurde alles perfekt gemacht. Pierre-Emerick Aubameyang ging zum FC Arsenal, Michy Batshuayi wird die Nachfolge des Gabuners antreten. Der belgische Nationalstürmer wird für ein halbes Jahr vom FC Chelsea ausgeliehen und kostet den BVB eine Gebühr von 1,5 Millionen Euro. Eine Kaufoption besitzt der Revierklub dem Vernehmen nach nicht. Eine feste Verpflichtung kam für die Borussia wohl nie in Frage.


"Wir haben bewusst zunächst nur eine Leihe realisiert, weil der Markt im Winter eng ist", erklärte BVB-Sportdirektor Michael Zorc in einem Interview mit Der Westen. "Wir wollten nicht unter Druck viele Millionen in eine neue Nummer neun investieren." 

Zunächst beschäftigte man sich wohl mit einer Leihe von Arsenal-Stürmer Olivier Giroud, doch der Franzose hatte kein Interesse an einem Engagement in der Bundesliga. Aus diesem Grund bediente man sich beim Nachbarn aus Chelsea. "Natürlich haben wir uns mit mehreren Stürmern intensiv beschäftigt", so Zorc weiter. "Michy Batshuayi ist eine sehr gute Lösung, zumal er voll im Saft steht. Michy hat am Wochenende erst 90 Minuten gespielt."

Bereits morgen Abend gastiert der BVB bei den wiedererstarkten Kölnern. Keine leichte Aufgabe für den kriselnden Revierklub. Coach Peter Stöger kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück, die Borussia will den ersten Dreier der Rückrunde. Mit Batshuayi in der Startelf? Der Belgier wurde kurz nach der Unterschrift bereits ins Mannschaftstraining eingebunden und startete sofort durch. Gut möglich also, dass die Leihgabe in Köln von Beginn an ran darf.