Bei Werder Bremen waren die Hoffnungen groß, Lamine Sané noch bis 18 Uhr des gestrigen Abends transferieren zu können. Einer der am heißesten gehandelten Interessenten hatte jedoch kurzfristig kalte Füße bekommen. Aufgrund der im Ausland geöffneten Transferfenster könnte ein Wechsel aber doch noch finalisiert werden.


In den Planungen von Florian Kohfeldt spielt Lamine Sané definitiv keine Rolle mehr. Der Innenverteidiger hatte in der vergangenen Woche gleich zwei Trainingseinheiten unentschuldigt sausen lassen – ​und beförderte sich so selbst auf das Abstellgleis.


Der FC Metz galt als möglicher Abnehmer für den Franzosen mit senegalesischen Wurzeln, der Wechsel nach Lothringen zerschlug sich jedoch. „Das Transferfenster schließt ja nicht einheitlich. Da müssen wir die nächsten Stunden und Tage abwarten. Wir sind überzeugt, eine gute Lösung zu finden, die für alle Seiten passt“, zeigte sich Werder-Sportchef Frank Baumann gegenüber dem Weser-Kurier zuversichtlich.

FC St. Pauli v Werder Bremen - Preseason Friendly

Lamine Sané spielt in Bremen keine Rolle mehr


Ob ein Wechsel in die USA zum Thema werden könnte, ist nicht überliefert. In den Vereinigten Staaten öffnet das Transferfenster erst am 7. Februar. Die interessantesten Herausforderungen würden es für Sané wohl in Österreich oder der Schweiz geben. Dort schließt der Markt am 6. respektive 15. Februar seine Pforten. In Skandinavien dürfen noch bis 4. April Transfers getätigt werden.


Egal, wohin es Sané verschlägt: eine Zukunft bei den Bremer Profis hat er nicht mehr. Laut kicker steht der 30-Jährige vor der Degradierung in die U23-Mannschaft. Indes verpflichteten die Bremer von den Attributen her nahezu gleichwertigen Ersatz. Von der Hertha wurde Sebastian Langkamp bis 2019 (plus Option) unter Vertrag genommen. Der 30-Jährige kostet stolze 2,5 Millionen Euro Ablöse.