Mit Michy Batshuayi hat Borussia Dortmund einen namhaften Ersatz für Pierre-Emerick Aubameyang unter Vertrag genommen. Welche Modalitäten letztendlich bei dem Wechsel des Belgiers vereinbart wurden, lassen Rätsel aufkommen. Die undurchsichtige Situation spricht ihre etwas eigene Sprache.


Nach Monaten des Wartens ist das Theater um Pierre-Emerick Aubameyang ​endlich für beendet erklärt. Genau 63,75 Millionen Euro Ablöse erhalten die Dortmunder für den Afrikaner – nicht mehr und nicht weniger. Das bestätigte der BVB in einer Ad-hoc-Mitteilung. Ersatz für den 141 BVB-Treffer schweren Angreifer wurde in Michy Batshuayi gefunden.


Der eingegangene Deal mit dem FC Chelsea scheint etwas komplex. Die vereinbarte Ausleihe ist vorerst bis zum kommenden Sommer datiert. Ob sich der BVB überdies eine Kaufoption auf den Belgier sicherte oder nicht, darüber lässt sich aktuell nur spekulieren. Laut Bild haben sich die Dortmunder einen solchen Passus gesichert.

In einem Bericht des kicker ist von einer solchen Abmachung aber nichts zu finden. Stattdessen berichtet die Sportzeitschrift darüber, dass auch der FC Arsenal eine gewichtige Rolle in diesem Geschäft einnimmt. ​Lange Zeit galt Gunners-Stürmer Olivier Giroud als designierter Aubameyang-Nachfolger. Der Franzose wechselte schließlich innerhalb der Hauptstadt zu den Blues.


Mit einer Summe von 1,5 Millionen Euro wird die Leihe bis Ende der Saison veranschlagt. Arsenal und Dortmund sollen dabei je die Hälfte des Betrags übernehmen. Batshuayi gilt als antrittsschneller und dynamischer Stürmer und könnte somit der perfekte Ersatz für den abgewanderten Superstar Aubameyang sein.