In der kommenden Woche steht für Eintracht Frankfurt das Viertelfinale im DFB-Pokal ins Haus. Eine Doppelbelastung für den Kader von Niko Kovac, der indes Rotationen andeutet. Es kündigt sich die Chance für Marco Fabián an, in dieser Saison erstmals für die Hessen auf dem Platz zu stehen.


Das lange Warten nimmt in den kommenden Spielen endlich ein Ende. Die Rede ist von der Rückkehr Marco Fabiáns, der über fünf Monate wegen akuten Problemen an der Lendenwirbel zum Zuschauen verdammt war. Anfang Januar gab der Mexikaner in einem Testspiel gegen Aue (3:1) sein Comeback, ​wartete bisher aber noch auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz in der Saison 2017/18.


Schon in Augsburg (Sonntag, 15.30 Uhr) könnte Fabián, der letztmals im Pokalfinale gegen Dortmund im vergangenen Mai zum Einsatz kam, wieder im Kader der Frankfurter Eintracht stehen. „Marco macht das jetzt ordentlich und ist sicherlich ein Kandidat. Bei drei Spielen werden wir rotieren“, wird Cheftrainer Niko Kovac im kicker zitiert. In den vergangenen Wochen arbeitete der Mexikaner hart, den Rückstand merkte man ihm aber trotz alledem an.

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Marco Fabián will mit Mexiko zur WM



​Ich habe hart dafür gearbeitet, um fit zu werden und 100 Prozent meiner Leistung abrufen zu können - genauso wie Omar Mascarell, der eine ähnlich lange Verletzung hinter sich hat“, erklärt Fabián. Dass die SGE inzwischen auf Rang vier der Tabelle steht, freut den bulligen Mittelfeldspieler: „Die Mannschaft spielt stark auf und ist auf einem sehr guten Weg, die Zahlen sprechen für sich.“


„Wenn es so weit ist, will ich meinen Beitrag dazu leisten


Welche Rolle er bei der Eintracht künftig einnimmt, ist offen. Möglich scheint ein Duell mit Mijat Gacinovic um die Achterposition. Fabián wird so oder so alles geben müssen, will er doch mit seinem Heimatland Mexiko im kommenden Sommer zur Weltmeisterschaft fahren. Nimmt man sich die Statistiken zur Hand, liegt seine Wichtigkeit für die Frankfurter auf der Hand.


Sieben Treffer und vier Assists, die aus der vergangenen Saison auf Fabiáns Konto verbucht sind, sprechen eine mehr als deutliche Sprache. Hinzu kommen sieben vorletzte Pässe, die zu Toren führten. „Die Vorfreude ist da, aber ich lasse ohne Stress alles auf mich zukommen“, übt er sich dennoch in Geduld. „Wenn es so weit ist, will ich meinen Beitrag dazu leisten, dass die Formkurve der Eintracht weiter steil nach oben zeigt.“