Er ist Kapitän und darf seiner Mannschaft auf dem Platz so gut wie nie helfen. Für Eugen Polanski ist das Kapitel 1899 Hoffenheim eigentlich beendet, wenngleich der Verein den Deadline Day am Mittwoch ohne einen Transfer verstreichen ließ. Das Problem: Die Angebote und die entsprechenden Verhandlungen kamen zu spät. Und dennoch könnte Polanski noch in diesem Winter wechseln...


Bei seinem ein Jahr jüngeren (!) Trainer Julian Nagelsmann kam Eugen Polanski trotz seiner Kapitänsbinde am Arm zuletzt kaum noch zum Zug. Nur sechsmal lief er in dieser Saison bisher im Trikot der Hoffenheimer auf. Daran wird sich in den kommenden Partien vermutlich nicht groß etwas ändern.

Die logische Konsequenz für den ehrgeizigen Mittelfeldmann wäre gewesen, 1899 in dieser Transferperiode zu verlassen. Diese ist inzwischen allerdings Geschichte, ein Wechsel kam nicht zustande. Angeblich war zuletzt laut kicker-Informationen ein englischer Zweitligist sowie ein spanischer Klub an Polanski dran, konkret wurde es allerdings nicht. Ein Verein aus La Liga wäre sicher eine Option gewesen, schließlich verbrachte er 2008/09 schon einmal ein Jahr beim FC Getafe.


China, USA oder Russland: In diese Länder könnte es Polanski ziehen!


Auch wenn bis jetzt sämtliche Bemühungen scheiterten, dem Kraichgau den Rücken zu kehren, kann der 31-Jährige noch auf eine neue Herausforderung hoffen. Wie soll das gehen? Zum einen legt ihm Hoffenheim keine Steine in den Weg, zum anderen gibt es Länder, die mit einer anderen Transferperiode arbeiten.

Real Madrid's Spanish forward Raul (R) v

Eine Rückkehr von Polanski nach Spanien konnte nicht realisiert werden.



Bereits im Winter 2015/16 soll ihm ein Angebot aus China vorgelegen haben, das er jedoch ebenso ablehnte wie eine Offerte aus der US-amerikanischen Major League Soccer. Da das Interesse aus dem Ausland (auch Russland wäre eine Option) nach wie vor nicht abgeklungen sein soll, hat Polanski nun Zeit, noch einmal in sich zu gehen. Die Zeichen könnten demnach auf Trennung stehen.