Eine klamme Kasse, sportlich mal wieder im Abstiegskampf und nun scheint nicht mal mehr der große Name zu ziehen. Im Werben um neue Spieler in diesem Transferfenster gab es für den kriselnden HSV diesmal nichts zu holen.


Es zeichnete sich schon seit ein paar Tagen ab, dass das mit den Neuzugängen in diesem Winter wohl beim HSV eher nichts wird. Daher kündigte Jens Todt am Mittwochmorgen in der Hamburger Morgenpost ​schon mal an, dass „die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass wir mit dem jetzigen Kader die Saison beenden werden. Die Spieler, die uns weitergeholfen hätten, waren für uns wirtschaftlich einfach nicht machbar.“


Mittlerweile ist klar, um wen sich der Dino bemüht hatte. Wie die Sport Bild schreibt, waren der polnische Stürmer Lukasz Teodorczyk vom RSC Anderlecht und Aleksandar Mitrovic von Newcastle United zwei Personalien, um die sich der HSV verstärkt bemüht hatte, die aber beide nicht zu bezahlen waren.

Besonders bitter ist die Geschichte für Luca Waldschmidt, der in einen Deal mit Teodorczyk eingeplant war. Wie das Medium berichtet, war sich der junge HSV-Angreifer mit dem SC Freiburg bereits über einen Wechsel einig, die Breisgauer waren ihrerseits dazu bereit, zwei Millionen Euro zu zahlen. Doch selbst mit dem eingenommenen Betrag von Waldschmidt war die Ablöse von Teodorczyk wohl nicht zu stemmen.


Somit bleibt der HSV in diesem Winter ohne Neuzugang und wird den Klassenerhalt ohne weitere Hilfe, dafür aber mit einem neuen Trainer bewerkstelligen müssen. Immerhin konnte man sich mit den Würzburger Kickers inzwischen einigen, woraufhin die Franken keine weiteren Forderungen wegen ihres Ex-Trainers an den Dino stellen.