​Der VfL Wolfsburg hat sich am letzten Tag der Winter-Transferperiode noch einmal namhaft verstärkt und mit Admir Mehmedi von Bundesligakonkurrent Bayer 04 Leverkusen nach Renato Steffen und Josip Brekalo einen weiteren Mann für die Offensive verpflichtet. Nach seinem Wechsel äußerte sich der Schweizer nun selbst zu dem Schritt und erklärte, dass die besseren Chancen auf eine Teilnahme an der WM 2018 in Russland bei den Niedersachsen kein ausschlaggebender Grund für den Transfer gewesen seien. 


Wie der 26-Jährige bei einer Presserunde anlässlich seiner Vorstellung am Mittwochnachmittag erklärte, haben die vermeintlich besseren WM-Chancen beim VfL Wolfsburg keine besondere Rolle bei seinem ​Wechsel von Bayer 04 Leverkusen zu den Niedersachsen gespielt. "Ich habe einen Vertrag für viereinhalb Jahre unterschrieben. Die anstehende WM hat beim Wechsel also keine große Rolle gespielt, sondern vielmehr die neue Aufgabe, die ich wollte", so Mehmedi.


Vielmehr wolle er sich jetzt erst einmal in dem für ihn neuen Umfeld einleben und sich an die Mannschaft gewöhnen. "Das Wichtigste ist für mich, erst einmal alle kennenzulernen. Ich war zweieinhalb Jahre in Leverkusen. Jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung."



Bei den "Wölfen" hofft der Schweizer Nationalspieler nun auf mehr Spielzeit als in Leverkusen, wo er in der laufenden Saison unter Coach Heiko Herrlich meist nur als Einwechselspieler zum Einsatz kam. "In der Mannschaft steckt brutales Potential. Dazu ist die Stimmung gut", so der Offensiv-Allrounder über seine neuen Teamkollegen. Sicher auch ein Mitgrund für den Schritt nach Wolfsburg ist die Vergangenheit vieler namhafter Nationalspieler beim VfL, wie auch Mehmedi bestätigte. "Der VfL hat in der Schweiz einen super Ruf. Vor allem durch Spieler wie Diego Benaglio, die hier aktiv waren."


Beim VfL Wolfsburg unterschrieb der gebürtige Mazedonier am Mittwoch einen langfristigen Vertrag bis zum Sommer 2022. Die Ablöse für den Rechtsfuß soll Medienberichten zufolge bei rund acht Millionen Euro liegen.