Für die Verpflichtung von Sébastien Haller schlug Eintracht Frankfurt vor dem Start in die Saison einen komplett neuen Transfer-Weg ein – und wurde dafür belohnt. Der Franzose ist einer der Senkrechtstarter der Bundesliga. Konkrete Angebote für den Torjäger liegen den Hessen bisher noch nicht vor. Das kann sich aber schnell ändern.


Anfang des Jahres war die Freude wieder mal groß bei Sébastien Haller. ​Ein Tor des Franzosen wurde bei einem Voting der Bundesliga von den Fans zum Tor des Jahres gewählt. Sein Seitfallzieher im Spiel gegen Stuttgart zum 2:1-Siegtreffer in der Nachspielzeit wird somit auf ewig in Erinnerung bleiben.


Es ist eines seiner insgesamt zwölf Pflichtspieltore, was freilich auch bei anderen Klubs registriert wird. Die Sport Bild führt Inter Mailand, West Ham United und Newcastle United als Haller-Interessenten auf. Einen Wechsel kann sich der großgewachsene und physisch starke Franzose aber im bevorstehenden Sommer noch nicht vorstellen.

Eintracht Frankfurt v VfB Stuttgart - Bundesliga

Sébastien Haller überzeugte bisher mit starken Leistungen


Bereits vor seinem Wechsel nach Frankfurt hatte der 22-Jährige etliche Angebote aus der Premier League vorliegen, entschied sich aber bewusst für das Engagement in der Bankenmetropole. Sieben Millionen Euro investierte die SGE in Haller. Ein Wert, der sich schon beinahe verdoppelt hat.


Sollte nicht noch eine unverschämt hohe Offerte bei Sportchef Fredi Bobic eingehen, wird Haller auch in der kommenden Saison in Frankfurt auf Torjagd gehen. ​Nicht umsonst sagte er bei seiner Unterschrift im vorigen Sommer: „Für mich war der nächste Schritt in meiner Karriere wichtig – in Frankfurt kann ich mich weiterentwickeln und von den erfahrenen Spielern lernen.“