​​Borussia Dortmund sicherte sich mit Sergio Gómez ein weiteres hoffnungsvolles Talent vom FC Barcelona, das es zu entwickeln gilt. Der 17-jährige Offensivspieler hat sich nun über Twitter offiziell vom FC Barcelona verabschiedet. Die spanische Zeitung Mundo Deportivo berichtet indes von den Hintergründen des Wechsels.


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​​Gómez, der seine Fußballkarriere in der Jugend von Espanyol Barcelona begann, 2010 dann in die des FC Barcelona überwechselte und dort bis zur A-Jugend kam, entschied sich letzten Endes für einen Wechsel zum BVB. Der 17-jährige Linksaußen spielte bisher zwei Mal für die zweite Mannschaft des FC Barcelona und lief drei Mal für die U19 des Klubs in der UEFA Youth League auf, erzielte dabei ein Tor. Nun verabschiedete sich das Talent mit folgenden Worten: 


"Nachdem ich viel über die Entscheidung nachgedacht habe, verabschiede ich mich heute vom FC Barcelona, von meinem Zuhause der letzten acht Jahre. Es waren keine einfachen Tage, aber zusammen mit meiner Familie haben wir geglaubt, dass es die beste Option ist, um sich als Fußballer zu entwickeln. Ich möchte dem Klub für die Möglichkeit danken, die er mir gegeben hat, um als Fußballer und vor allem als Mensch zu wachsen. Auch für alles, was ihr mir erlaubt hat, zu erleben und zu genießen und vor allem unvergessliche Momente mit Kollegen, Trainern, Physiotherapeuten, Mitarbeitern, Ärzten, Vorstandsmitgliedern."

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Wurde im vergangenen Jahr Europameister mit Spaniens U-17, für die er 22-mal auflief und acht Tore erzielte.


"Viele von ihnen sind zu Freunden geworden und das ist es, was ich in meinem Herzen trage. Danke an die ganze Familie von Barcelona für alles, was ihr mir gegeben habt und der ich bis zur letzten Sekunde zu entsprechen versucht habe, indem ich dieses Wappen mit Stolz und Leidenschaft verteidige. Vielen Dank und Força Barça!"


Die spanische Zeitung Mundo Deportivo berichtet währenddessen, dass es seitens der Katalanen immer wieder verbesserte Angebote gegeben haben soll. Gómez habe jedoch jegliche Offerten ausgeschlagen. Letztlich sei es bei diesem Transfer nicht um monetäre Aspekte gegangen, viel mehr habe der rein sportliche Aspekt gezählt, heißt es. In Barcelona sei man über den Abgang betrübt, während der BVB mit Beispielen wie Ousmane Dembélé oder Jadon Sancho auch weiterhin hoffnungsvolle Talente anzulocken scheint.