​Im vergangenen Winter schlug der Hamburger SV am sogenannten Deadline Day noch kräftig zu, um sich für den Kampf gegen den Abstieg zu rüsten. Diesmal scheint es jedoch so, dass sich bei den Rothosen nichts Großes mehr tun wird. Maximal dürften für das Gespann Todt/Hollerbach lediglich Leihwechsel möglich sein.


Eigentlich hatte die Hinrunde wenig Anlass dafür gegeben, sich in der Winterpause auszuruhen und mit den Spielern weiterzuarbeiten, die den HSV nicht aus der Abstiegsregion herausholen konnten. Doch so leicht ist es manchmal nicht: Die Verantwortlichen haben sich um Neuzugänge bemüht, allerdings ist die finanzielle Situation angespannt. Zudem ist es im Winter immer schwierig, geeignete Spieler zu finden.

Bereits ​Heribert Bruchhagen äußerte sich in Sachen Winter-Transfers zuletzt ​skeptisch. Daher läuft aktuell vieles darauf hinaus, dass der Hamburger SV am Deadline Day nicht mehr tätig wird. Bis 18 Uhr hätte Jens Todt noch Zeit, den einen oder anderen Wunsch seines neuen Trainers Bernd Hollerbach zu erfüllen. 


Handlungsbedarf in der Abwehr und im Angriff


Vor allem in der Abwehr und im Angriff sieht der ehemalige Würzburger laut eines ​MOPO-Berichtes Handlungsbedarf. Wenn alles optimal verlaufen würde, könnte der Klub am heutigen Mittwoch maximal Leihspieler präsentieren - und auch diese Aussichten sind nicht gerade rosig.

RB Leipzig v Hamburger SV - Bundesliga

Das Leihgeschäft mit Papadopoulos im Winter 2017 war ein voller Erfolg.



In der vergangenen Winterpause lief es für Todt und Co. deutlich besser. Damals waren die Rothosen auf dem Transfermarkt richtig aktiv und verpflichteten mit Walace (9,2 Millionen Euro Ablöse), Mergim Mavraj (1,8 Millionen Euro) und Kyriakos Papadopoulos (500.000 Euro Leihgebühr) drei namhafte Kicker. Kracher-Transfers sind aufgrund der wirtschaftlichen Nöte des HSV aktuell allerdings nicht machbar.