​Marc Bartra verlässt Borussia Dortmund und schließt sich dem spanischen Erstligisten Betis Sevilla an. Es ist ein emotionaler Abschied, hat der Spanier sich doch in nur eineinhalb Jahren in die Herzen der Fans und Verantwortlichen gespielt. Aus diesem Grund legte man dem Verteidiger keine Steine in den Weg und verzichtete auf eine marktgerechte Ablösesumme.


"Marc Bartra ist ein wundervoller Mensch und ein toller Fußballer, der unsere BVB-Herzen sofort für sich gewonnen hat“, sagte BVB-Chef Hans-Joachim Watzke. "Leider ist ihm in Dortmund durch den feigen Anschlag auf noch immer unfassbare Weise Schreckliches widerfahren. Vor diesem Hintergrund respektieren wir Marcs Wunsch, in sein Heimatland zurückzukehren und alles hinter sich zu lassen." 



Noch am Montag musste Bartra dem Attentäter vor Gericht gegenübertreten und vor dem Richter seine Erlebnisse des 11. Aprils schildern. Der Innenverteidiger wurde durch den Anschlag als einziger verletzt. Eine Tat, die scheinbar bis heute nachwirkt.


Sportlich ging es nach diesem Erlebnis deutlich bergab, sodass Bartra in den Planungen von Peter Stöger nur noch eine geringe Rolle einnahm. Um sich die Chancen auf eine Teilnahme bei der Weltmeisterschaft im Sommer zu wahren, bat der 27-Jährige die Bosse um Freigabe: "Weil wir uns Marc in besonderer Weise verpflichtet fühlen, haben wir bei den Ablöseverhandlungen deutliches Entgegenkommen gezeigt", betonte Watzke weiter. "Borussia Dortmund wünscht Marc Bartra und seiner Familie alles Gute für die Zukunft. Wir werden immer miteinander verbunden bleiben."