Der VfB Stuttgart kommt dieser Tage nicht zur Ruhe. Aufgrund der überraschenden Entlassung von Hannes Wolf musste sich Sportvorstand Michael Reschke allerhand Kritik anhören. Gerüchten zufolge soll der Manager dem Ex-Trainer schon länger abgeschworen haben, was der Verantwortliche jedoch vehement bestreitet.


Vielerorts wird immer noch über die Gründe gerätselt, ​aus denen sich der VfB Stuttgart letzten Endes von Hannes Wolf getrennt hatte. In den Medien sowie den sozialen Netzwerken werden diesbezüglich allerhand Spekulationen angeschoben. Die Sport Bild schreibt davon, dass Michael Reschke schon länger Zweifel an Wolf hatte.


Dies soll der Sportboss auch seinen Mitarbeiten mitgeteilt haben. Egal ob bei der Frage nach der richtigen Aufstellung oder selbst, ob Wolf in den Mannschaftssitzungen zu schnell spreche, führt das Fachmagazin auf. Reschke dementiert mit Vehemenz: „Es ist eine infame Lüge zu behaupten, ich hätte Hannes Wolf misstraut.“

VfB Stuttgart v FC Schalke 04 - Bundesliga

Musste vergangene Woche gehen: Hannes Wolf


Das Chaos beherrscht den VfB – wieder mal. „Wenn es eine Phase gibt, in der es nicht so läuft, muss man den Trainer unterstützen“, meint Huub Stevens, der der die Stuttgarter 2015 vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga gerettet hatte. „Ich verstehe nicht, was Stuttgart nun macht. Ich dachte, sie haben mit Wolf und Reschke nun Ruhe im Verein. Das ist nicht der VfB, den ich nach der Rückkehr in die erste Liga erwartet hatte.“


Reschke steht unter Druck. ​Geht der Schuss mit Tayfun Korkut für den Sportchef nach hinten los, ist er wohl längste Zeit Manager am Cannstatter Wasen gewesen. Bereits jetzt muss sich der 60-Jährige für seine Kaderplanung verantwortlich zeigen. Kritik hagelt es unter anderem für die Verpflichtungen von Andreas Beck und Dennis Aogo. Nun soll Korkut, ein Mann mit dem mittlerweile berühmten „Stallgeruch“, die Wende herbeiführen – und auch Reschkes Job retten.