​Der zuvor von Medien angekündigte Wechsel von Lamine Sane zum französischen Erstligisten FC Metz wird nicht über die Bühne gehen. Dies bestätigte Werder Bremens Sportchef Frank Baumann am Dienstagabend. 

An den Berichten über das Interesse war durchaus etwas dran, doch anscheinend scheiterte der Transfer am finanziellen Aspekt. "Man konnte sich mit Metz finanziell nicht einigen", sagte Baumann laut der Deichstube: "Der Transfer hat sich zerschlagen."


Doch Sane soll immer noch gehen, nachdem er vom Training unerlaubt zweimal fernblieb und deshalb freigestellt wurde. Eine Zukunft in Bremen hat er nicht mehr, wie Baumann bestätigte: "Wenn Sane zurückkommt, wird er definitiv kein Bestandteil des Bundesligakaders mehr sein."


Wie geht es nun weiter? Es wird schwierig, innerhalb von 24 Stunden einen neuen Abnehmer für den senegalesischen Innenverteidiger zu finden. Baumann scheint jedoch nicht unter Druck zu sein: "Wir werden ihn nicht verschenken. Warum sollten wir einen Spieler, der in den letzten zwölf Jahren in verschiedenen europäischen Ligen Stammspieler war, ohne Not verschenken, nur weil er zweimal nicht zum Training gekommen ist. Er hat einen Vertrag bis Sommer, der sich bei einer bestimmten Anzahl an Einsätzen verlängert. Die wird er aber nicht erreichen."


Baumann erklärte zudem, dass neben der Verpflichtung von Rashica auch ein neuer Mann für die Abwehr kommen könnte. Denn egal ob Sane im Winter geht oder nicht - für den SV Werder wird er nicht mehr auflaufen dürfen.