​Das Theater um Pierre-Emerick Aubameyang scheint allerspätestens am morgigen Mittwoch ein Ende zu nehmen. Die Transferposse um den Torschützenkönig beschäftigte Fußball-Deutschland wie kein zweites Thema. Aubameyang ekelte sich trotz eines Vertrages bis 2021 raus aus Dortmund. TV-Experte Lothar Matthäus sucht die Schuld bei den Mitspielern des exzentrischen Torjägers.


"Das hätte es beim FC Bayern München nicht gegeben", betonte der 56-Jährige in der Talkrunde Sky90 und schiebt den BVB-Spielern eine gewisse Mitschuld zu. Dem Revierklub mangele es an "Spielerpersönlichkeiten". "Bürki hat mit sich selbst zu tun. Piszczek war verletzt. Schmelzer ist ein ruhiger Kapitän in der Kabine. Aber wer soll Aubameyang bei Dortmund irgendwas sagen? Ein Weigl, ein Pulisic? Es ist doch keiner da. Die haben alle mit sich selbst zu kämpfen. Das schadet dem ganzen Verein.“

Bei den Bayern wäre Aubameyang mit seinem Verhalten nicht so glimpflich bei seinen Mitspielern davongekommen: "Über Aubameyang müssen wir nicht mehr reden. Ein Hummels hätte ihm was gesagt. Ein Boateng hätte ihm was gesagt – ein Robben, ein Ribéry, ein Lewandowski, ein Neuer, ein Philipp Lahm früher oder ein Schweinsteiger. Ja, wo sind die Persönlichkeiten bei Borussia Dortmund? Ich sehe bei der Borussia zurzeit keinen auf dem Platz, der das Schiff in die richtige Richtung lenkt."