​Die Verantwortlichen des 1. FC Köln haben in der aktuellen Transferperiode zwei Neuzugänge an Land gezogen. Neben Stuttgarts Simon Terodde wechselte auch ​Vincent Koziello vom französischen Erstligisten OGC Nizza in die Domstadt. Der Berater des 22-Jährigen enthüllte nun, dass es bereits im vergangenen Sommer Gespräche mit anderen Bundesligisten gegeben hat.


Mit der Verpflichtung von Koziello haben die 'Geißböcke' ein echtes Schnäppchen gemacht. Angesichts eines Marktwertes von elf Millionen Euro fiel die Ablösesumme in Höhe von drei Millionen Euro vergleichsweise gering aus. "Vincent hat sich immer vorbildlich verhalten und immer alles für den Klub getan und erst zuletzt an sich gedacht", erklärte Berater Guido Nickolay in einem Interview mit transfermarkt.de. "Das ist mit Sicherheit der Hauptgrund, warum er zu moderaten Konditionen gehen durfte."


Der FC setzte sich im Rennen um den viermaligen französischen U21-Nationalspieler gegen zahlreiche Konkurrenten durch. "Wir waren auch im Sommer schon in Gesprächen mit einigen Bundesligisten", betonte Nickolay. "Nägel mit Köpfen hat jetzt der 1. FC Köln zum richtigen Zeitpunkt gemacht." Darüber hinaus habe es auch einige Interessenten aus Italien, Spanien und Frankreich gegeben.

Wie Koziello verlauten ließ, haben ihn nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch die Atmosphäre im Verein von einem Wechsel in die Domstadt überzeugt. "Es ist einfach ein toller Klub! Alle Leute sind sehr offen auf mich zugekommen, ich habe mich sofort zuhause gefühlt", gab der 22-Jährige zu Protokoll. Trotz der "schwierigen Tabellensituation" ist der Neuzugang davon überzeugt, dass ​der Klassenerhalt noch geschafft werden kann. 


Sollte der FC am Saisonende den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten müssen, würde Koziello den Rheinländern wohl erhalten bleiben. "Sollte der Unfall 2. Liga passieren, wird Vincent versuchen mitzuhelfen, diesen Schaden wieder wettzumachen", sagte der Berater des Franzosen. Bei einem Verkauf des Youngsters wäre Nizza "in geringem Maße" beteiligt.