​Schon 48 Stunden vor dem offiziellen Ende der Winter-Transferperiode haben die 'Königlichen' ihre Transferaktivitäten eingestellt. Grund hierfür ist die prinzipiell konservative Einstellung von Zinédine Zidane, der keinen Spieler des aktuellen Kaders abgeben will und seiner Mannschaft vertraut. Entsprechendes berichtet die spanische Zeitung Marca.


Real Madrid wird auf dem Transfermarkt bis zum Ende der Periode am 31. Januar nicht mehr tätig werden, so die Informationen der spanischen Zeitung. Dabei habe es für die 'Königlichen' Anfragen gegeben. Spieler wie Dani Ceballos, Marcos Llorente und Borja Mayoral, die in der spanischen Hauptstadt zu den Reservisten zählen und nur selten zum Zug kommen, wurden umworben. Etwaige Leihgeschäfte wären so im Bereich des Möglichen gewesen.


Letztlich soll aber auch das Veto des französischen Cheftrainers entsprechende Deals verhindert haben. "Bis zum 31. Januar werden wir aufmerksam sein, bezüglich dessen, was der Markt uns anbieten kann", hatte Zidane Anfang des Jahres noch gesagt. Allerdings wollte dieser wohl nie wirklich neue Spieler verpflichten oder gar vorhandene abgeben. Dabei soll man ihn beinahe davon überzeugt haben, Spieler zu verpflichten. Kepa Arrizabalaga beispielsweise, der für die Torhüter-Position bei Real vorgesehen war, ​verlängerte seinen Vertrag in Bilbao schließlich.

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Trotz der bisher unglücklichen Saison: Zinédine Zidane vertraut auf seinen Kader


Zidane vertraut seiner Mannschaft. Optionen für den Winter waren Spieler wie Mauro Icardi oder Alexis Sánchez, auch David Luiz, der beim FC Chelsea unzufrieden ist, wird in diesem Atemzug genannt. Auch an Leon Goretzka war man interessiert, bevor dieser sich für einen Wechsel zum FC Bayern entschied. Letzten Endes genoss aber keine der genannten Personalien oberste Priorität.


Aufgrund des 19-Punkte-Abstandes auf den FC Barcelona und des enttäuschenden Pokal-Ausscheidens wird der Kader aber spätestens im kommenden Sommer wohl verstärkt werden. Florentino Pérez wird schnell handeln müssen, um den Status der Madrilenen als derzeit weltbester Klub aufrecht erhalten zu können.