​Borussia Dortmund räumt in der Defensive mächtig auf. Nach dem Wechsel von Neven Subotic ist nun auch der Abgang von Marc Bartra fix. Der spanische Nationalspieler wechselt zu Real Betis Sevilla. Damit verliert der BVB seinen nächsten Publikumsliebling.


Die Zeit von Marc Bartra beim Revierklub kann man wohl mit "kurz aber intensiv" beschreiben. Der Spanier legte ein hohes Identifikationspotenzial an den Tag und integrierte sich von Tag eins an komplett in Klub und Umgebung.

Im April war er der einzige Verletzte des Klubs beim Bomben-Attentat auf den BVB-Bus. Wenige Wochen später feierte er mit tausenden Fans am Borsigplatz den Gewinn des DFB-Pokals. Doch in der neuen Saison spielte der Spanier kaum mehr eine Rolle bei den Dortmundern. Aufgrund der hohen Sympathien, die man für den 27-Jährigen hegte, legte man ihm einen Wechsel nahe. Zudem zog es den Innenverteidiger zurück in die spanische Heimat.


Mit dem Transfer zu Betis Sevilla macht Bartra seine Heimkehr nun perfekt. Der Abwehrspieler wechselt laut dem kicker für 10,5 Millionen Euro und unterschreibt nach Angaben seines neuen Klubs einen Vertrag bis 2023. 

"Ich kann die Momente und Gefühle, die ich in den letzten anderthalb Jahren hatte, kaum in Worte fassen", sagte Bartra über seinen Abgang. "Ich hätte es nie für möglich gehalten, so viel Liebe und Unterstützung von einer der besten Fußball-Familien der Welt zu erhalten. Ihr seid ein Vorbild für alle! Ich habe in jedem Moment alles gegeben. Wir waren in der Lage, nach einigen Jahren wieder einen Pokal zu holen und den Triumph gemeinsam zu feiern. Diesen Moment und alle anderen werde ich nie vergessen."


Bartra absolvierte 51 Pflichtspiele für den BVB (5 Tore, 5 Assists), kam in dieser Saison aber nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Der Revierklub verliert einen weiteren Spieler, der als Bindeglied zwischen Team und den Fans agierte.