Der FC Bayern München schwimmt seit der Rückkehr von Jupp Heynckes auf einer Welle des Erfolgs. Im Hype um den 72-Jährigen ist Willy Sagnol fast in Vergessenheit geraten. Der ehemalige Co-Trainer ist seit dem ​Amtsantritt von Heynckes freigestellt. Medienberichten zufolge lehnte der Franzose vor einigen Wochen ein Angebot aus Saudi Arabien ab. 


Im vergangenen Sommer heuerte Sagnol beim deutschen Rekordmeister als Co-Trainer von Carlo Ancelotti an. Nach der Entlassung des Italieners saß der ehemalige Bayern-Profi am 7. Spieltag gegen Hertha BSC (2:2) als Interimstrainer auf der Bank. Mit der Rückkehr von Heynckes war das Aus des Franzosen besiegelt. 


Der 72-Jährige wollte seine ehemaligen Co-Trainer Peter Hermann und Hermann Gerland um sich haben, weshalb für Sagnol kein Platz mehr im Trainerteam war. Der 40-Jährige wurde daraufhin freigestellt. "Ich bin zwar noch offiziell Angestellter des Vereins, habe einen Vertrag, bin aber ohne Funktion", erklärte der Publikumsliebling gegenüber dem kicker

Wie die Bild-Zeitung nun berichtet, hat Sagnol Ende 2017 ein Angebot aus Saudi Arabien erhalten. Al-Faisa­ly Har­mah wollte den Ex-Profi als Cheftrainer verpflichten. "Trai­ner-Job, ja. Aber ich will in einer Liga tätig sein, die eine grö­ße­re sport­li­che Be­deu­tung hat als die Saudi Pro­fes­sio­nal Le­ague", wird der 40-Jährige vom Boulevardblatt zitiert. Dem Bericht zufolge zeigten auch einige Klubs aus der 2. Bundesliga Interesse am ehemaligen Rechtsverteidiger. Sagnol strebt allerdings einen Trainerposten im deutschen Fußball-Oberhaus an.