​​Bevor Tayfun Korkut gestern als neuer Trainer des VfB Stuttgart ​vorgestellt wurde, geisterten viele Namen im Umfeld der Schwaben umher. Darunter auch ​der ehemalige Schalke-Coach Markus Weinzierl, der mittlerweile einen kurzen Kontakt mit dem Aufsteiger bestätigt hat.


Im Rahmen der Sky90 Fußballdebatte nahm der 43-Jährige zu den Gerüchten um seine Person Stellung und erklärte, dass es eine Kontaktaufnahme seitens der Stuttgarter gegeben hatte. "Es gab ein Telefonat. Aber es war nicht der richtige Zeitpunkt jetzt."


Bei seiner letzten Station auf Schalke hatte der Übungsleiter noch um die Teilnahme an europäischen Wettbewerben gekämpft. Die schlechte Ausgangslage bei den Stuttgartern und der Abstiegskampf seien aber nicht die Gründe für die Absage des 43-Jährigen gewesen. "Ich denke der VfB ist groß und gut. Abstiegskampf hin oder her, die halbe Liga ist abstiegsgefährdet oder kämpft um das Ziel." 

Vielmehr habe ihn der Trainerwechsel beim Traditionsverein überrascht und er sei ein Trainer, "der gerne etwas vorbereitet und in dem Moment war es jetzt einfach nicht passend."


Über ein Engagement des gebürtigen Straubingers, hätte sich neben vielen Anhängern des VfB mit Sicherheit auch der FC Schalke 04 gefreut. Nach Ende der Saison 2016/17 hatten die 'Königsblauen' Weinzierl beurlaubt und durch den neuen Trainer Domenico Tedesco ersetzt. Der Ex-Coach steht jedoch noch bis zum Sommer 2019 auf der Gehaltsliste der 'Knappen' und soll  jährlich angeblich zwei Millionen Euro einstreichen.