​Gerard Piqué hatte sich bereits zwei Mal konkret zu seiner Zukunft in der spanischen Nationalmannschaft geäußert. Während der politischen Unruhe in Katalonien hatte der Verteidiger des FC Barcelona bereits angekündigt, dass er aus der Nationalmannschaft zurückgetreten werde, sollte er ein Problem für das Team darstellen. Nach dem 2:0-Sieg der Spanier über Albanien hatte Piqué im vergangenen Jahr sein Vorhaben, nach der WM aufzuhören, erneut bekräftigt. Die jüngsten Aussagen auf der Pressekonferenz hören sich hingegen vorsichtiger an, wie AS berichtet.


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​Im Zuge seiner Vertragsverlängerung beim FC Barcelona sprach der Innenverteidiger auch über seine Zukunft in der spanischen Nationalmannschaft, die eigentlich soweit geklärt war. So hatte Piqué seinen Rücktritt aus dem Team nach der Weltmeisterschaft 2018 in Russland quasi angekündigt. Die Aussagen, die der 30-Jährige dabei traf, waren nicht so kategorisch, wie ursprünglich. "Normal ist es, dass ich sie (die Mannschaft, Anm.) verlasse. Es war eine spektakuläre Etappe, auf der ich einzigartige Sachen erlebt habe, aber aufgrund der Motivation und anderer Dinge gibt es Etappen, bei denen es an der Zeit ist, sie abzuschließen. 

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Unter Julen Lopetegui in der Verteidigung gesetzt: Gerard Piqué.


Unter Julen Lopetegui zählt Piqué zu den Fixpunkten in der Innenverteidigung und wird, sollte keine Verletzung dazwischen kommen, seinen Stammplatz in der Hintermannschaft der spanischen Auswahl neben Sergio Ramos sicher haben. Sein Ehrgeiz sei immer noch ungebrochen und das Eigengewächs des FC Barcelona wolle dazu beitragen, dass Spanien nach den EM-Siegen 2008 und 2012 und dem WM-Sieg 2010 wieder eine erfolgreiche Weltmeisterschaft spielt, nachdem die vergangene WM in Brasilien enttäuschend verlief. 


"Ich will gehen und eine gehisste Flagge zurücklassen. Die Nationalmannschaft hat mir viel gegeben und ich habe versucht, das mit meiner Leistung, mit Aufopferung und Titeln zu erwidern. Normal ist es so, dass ich aufhöre." Was ist schon normal im Fußball? Letztlich wird das Abschneiden der WM auch darüber entscheiden, ob Piqué erhobenen Hauptes gehen kann, oder ob er noch bis zur EM 2022 abwarten wird. Dann wäre Piqué allerdings 35 Jahre alt.