Noch in Diensten von Bayer Leverkusen durchlebte Aleksandar Dragovic eine wenig erfolgreiche Zeit. Auch sein Wechsel in der Premier League war bisher von wenig Erfolg geprägt. Eine Rückkehr unter das Bayerkreuz scheint für den Österreicher trotz alledem vom Tisch.


Für stolze 18 Millionen Euro wechselte Aleksandar Dragovic im Sommer 2016 von Kiew nach Leverkusen. Die hohe Ablöse, die die Werkself damals für den Innenverteidiger bezahlte, rechtfertigte der Österreicher in keinster Weise. Da beide Seiten eine Veränderung in Betracht zogen, ​folgte vor der Saison die einjährige Ausleihe zu Leicester City.


Doch auch bei den Foxes bekommt Dragovic keinen Boden unter die Füße. In der Premier League muss er bis zum 20. Spieltag warten, ehe er erstmals zum Einsatz kommt. In den vergangenen drei Partien stand der Österreicher immerhin von Beginn an auf dem Platz. „Ich bin bis 2021 in Leverkusen unter Vertrag“, verweist der Abwehrspieler im Kurier auf seine gültige Arbeitsvereinbarung.

Leicester City v Manchester City - Carabao Cup Quarter-Final

Aleksandar Dragovic findet auch bei Leicester nur langsam in die Spur


​Sein Ziel sei es jedoch, in der England zu bleiben, fügt der 26-Jährige an. Leicester habe Dragovic im vergangenen Sommer „aus dem Dreck gezogen“. Der Klub aus der Premier League hat sich überdies eine Kaufoption auf den gebürtigen Wiener gesichert. „Es wäre ein Traum, hierzubleiben“, sagt Dragovic zur Möglichkeit, weiterhin auf der Insel seiner Berufung nachzugehen.


Seinen Wechsel in die Bundesliga wertet Dragovic indes nicht als Fehler, sondern vielmehr als Erfahrung. „Im Nachhinein ist man immer klüger. Dass es nicht nach Plan gelaufen ist, wissen wir“, so der 26-Jährige. Er gesteht, dass „zwei, drei schlechtere Partien“ von ihm dabei waren, schiebt aber nach: „Aber es war nicht so, wie es oft dargestellt wurde.“