Kurz vor Ende der Winter-Transferperiode scheint nur eines sicher zu sein: nichts ist sicher. Der Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang zum FC Arsenal wurde schon als fix vermeldet, doch alles scheint auch an der Frage nach einem Nachfolger zu hängen. BBC kokettiert mit einem Dreiecksgeschäft, der Kicker beispielsweise bleibt bei der ursprünglichen Ausgangslage der Berichterstattung.


Pierre-Emerick Aubameyang und Borussia Dortmund hatten sich mit den 'Gunners' soweit auf einen Wechsel verständigt, der zwischen 60 und 70 Millionen Euro wert gewesen wäre. Der Deal hängt letztlich aber an der Nachfolgefrage: Eigentlich wäre hierfür Olivier Giroud vorgesehen, doch nach englischen Medieninformationen will der Franzose lieber in London bleiben.

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Der Aubameyang-Transfer zieht sich: entscheidend ist die Nachfolgefrage.


Dies wiederum könnte den Londoner Lokal-Rivalen des FC Arsenal, den FC Chelsea auf den Plan rufen. Die 'Blues' könnten Giroud nun ihrerseits verpflichten, wo der 31-Jährige als Back-Up-Stürmer hinter Álvaro Morata fungieren würde. Ein solcher Wechsel würde den Weg für den ohnehin abwanderungswilligen Michy Batshuayi frei machen, der den FC Chelsea verlassen will, um woanders Spielpraxis zu sammeln. Damit will der 24-jährige Belgier auch seine Chancen erhöhen, bei der anstehenden Weltmeisterschaft ein Thema für die belgische Auswahl zu sein. 


Batshuayi könnte damit zu Borussia Dortmund wechseln, vermutlich allerdings auf Leihbasis - wobei man auch über eine Kaufoption verhandeln könnte. Letzten Endes wäre dadurch allen drei Parteien geholfen. Letztlich scheint Giroud der Fixpunkt der Angelegenheit zu sein, da sein Wunsch darüber entscheidet, welchen Stürmer der BVB erhält, um Aubameyang zu ersetzen, damit dieser final zu den 'Gunners' wechseln kann. Laut L'Équipe habe der FC Arsenal das Chelsea-Angebot bereits akzeptiert, aufgrund des Aubameyang-Geschäftes allerdings eine Frist verstreichen lassen. Beide Vereine sollen inzwischen allerdings wieder miteinander verhandeln. Dem englischen BBC zufolge verlangen die 'Gunners' mindestens 35 Millionen Euro als Ablösesumm.

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Zukunft ungewiss: wo wird Olivier Giroud im kommenden Monat spielen?


Der Kicker berichtete am späten Montagabend hingegen noch, dass Antonio Conte von Giroud als Back-Up nicht überzeugt sei und eher mit Fernando Llorente plane. Laut Telegraph-Journalist Matt Law will Tottenham den Routinier für eine Summe von ca. 19 Millionen Euro gehen lassen. Auch ein Tauschgeschäft mit Batshuayi wäre möglich, wobei 'Batsman' viel lieber nach Dortmund wegen der sportlichen Perspektive wechseln möchte. Laut dem deutschen Fachblatt soll damit auch Giroud in Dortmund wieder ein Thema sein. 


Aktuell bleibt wenig Zeit für die handelnden Vereine. Es wird spannend zu sehen sein, wie diese Personalfrage letztlich geklärt wird. Die präferierte und anvisierte Option ist derzeit, dass Giroud Batshuayi und Batshuayi Aubameyang ersetzt.