Kurt, Rode & Co.: Die Kaderleichen der Bundesliga

Bis Mittwochabend haben die Bundesligisten noch Zeit, um auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Einige Klubs aus dem deutschen Fußball-Oberhaus haben Spieler im Kader, für die noch ein Abnehmer gesucht wird. Die folgenden zehn Profis stehen bei ihren jeweiligen Vereinen auf dem Abstellgleis. 

10. Ousman Manneh - SV Werder Bremen

In der Hinrunde der vergangenen Saison war der Angreifer beim SV Werder Bremen der große Shootingstar. Seit November 2016 kam der 20-Jährige allerdings nur noch in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Im vergangenen Sommer sollte der Youngster an den Zweitligisten Erzgebirge Aue ausgeliehen werden. Der Wechsel scheiterte jedoch auf der Zielgeraden. Medienberichten zufolge ist eine Manneh-Leihe bei den Grün-Weißen derzeit wieder ein Thema.  

9. Yanni Regäsel - Eintracht Frankfurt

Der gebürtige Berliner ist bei der Eintracht bereits seit der vergangenen Saison außen vor. SGE-Coach Niko Kovac nahm den 22-Jährigen Anfang Januar nicht mit ins Trainingslager. Regäsel wurde von den Verantwortlichen mitgeteilt, dass er im Winter bei einem passenden Angebot gehen darf. Bislang hat sich allerdings noch kein Abnehmer gefunden. 

8. Shawn Parker - FC Augsburg

Der Angreifer kehrte im vergangenen Sommer von seiner Leihe zurück nach Augsburg, wo die Verantwortlichen keine Verwendung mehr für ihn hatten. Die Suche nach einem Abnehmer blieb allerdings erfolglos. Der 24-Jährige kam in der aktuellen Spielzeit nur bei der zweiten Mannschaft in der Regionalliga zum Einsatz. 

7. Gaëtan Bussmann - 1. FSV Mainz 05

Im letzten Jahr fiel der Linksverteidiger wegen Adduktorenbeschwerden und eines Muskelfaserrisses rund sechs Monate aus. Anfang November meldete sich Bussmann im Mannschaftstraining zurück.  Zweimal nominierte Cheftrainer Sandro Schwarz den Franzosen für den Kader. Zu einem Einsatz reichte es allerdings nicht. In der Rückrunde war der Defensivspieler bislang komplett außen vor. 

6. Aleksandar Ignjovski - SC Freiburg

Der Rechtsverteidiger bestritt sein letztes Pflichtspiel für den Sportclub im vergangenen August. In der Europa-League-Qualifikation bot Coach Christian Streich den Serben in der Anfangsformation auf. Seitdem wurde der 27-Jährige, der im Breisgau vertraglich noch bis 2019 gebunden ist, lediglich zweimal in den Kader berufen. Ignjovski darf den Verein bei einem passenden Angebot verlassen

5. Ebenezer Ofori - VfB Stuttgart

Ofori wurde im vergangenen Winter vom schwedischen Erstligisten AIK Solna verpflichtet. In Stuttgart konnte sich der defensive Mittelfeldspieler allerdings nicht wirklich durchsetzen. In der aktuellen Spielzeit reichte es in der Bundesliga nur zu einem Kurzeinsatz. Anfang Dezember wurde der Linksfuß zuletzt in den Kader berufen. Medienberichten zufolge steht der 22-Jährige vor einer Rückkehr zu seinem Ex-Verein. 

4. Sinan Kurt - Hertha BSC

Das Eigengewächs von Borussia Mönchengladbach galt einst als Riesen-Talent. Im August 2014 sicherte sich der FC Bayern München die Dienste des 21-Jährigen. Beim deutschen Rekordmeister konnte Kurt die Erwartungen nicht erfüllen, weshalb Anfang 2016 der Wechsel zu Hertha BSC erfolgte. Beim Hauptstadtklub fiel der Youngster jedoch meist nur negativ auf. Dem Linksfuß wurde häufig mangelnde Einstellung vorgeworfen. Seit einigen Tagen absolviert der Ex-Münchner nur noch Einzeltraining

3. Vladlen Yurchenko - Bayer 04 Leverkusen

Der Ukrainer steht bei der 'Werkself' bereits seit Monaten auf dem Abstellgleis. In der aktuellen Spielzeit wurde der 24-Jährige nur am ersten Spieltag für den Kader nominiert. Seit Ende November musste der zentrale Mittelfeldspieler wegen einer Fußverletzung pausieren. Yurchenko, dessen Vertag im kommenden Sommer ausläuft, trainiert seit der vergangenen Woche wieder mit der Mannschaft.

2. Benno Schmitz - RB Leipzig

Schmitz hat bei den 'Roten Bullen' einen schweren Stand. In der aktuellen Saison reichte es für den Rechtsverteidiger nur zu einem Einsatz. Am 5. Spieltag durfte das Eigengewächs des FC Bayern München gegen den FC Augsburg von Beginn an ran. Von RB-Coach Ralph Hasenhüttl wird der Defensivspieler oftmals nicht für den Kader berücksichtigt. 

1. Sebastian Rode - Borussia Dortmund

Der Mittelfeldspieler galt bereits im letzten Sommer als heißer Wechselkandidat. Im August setzte den Ex-Münchner zunächst ein Muskelfaserriss außer Gefecht. Im Anschluss musste der 27-Jährige wegen einer Stressreaktion am Schambein mehrere Monate pausieren. Mitte Januar stieg Rode wieder ins Lauftraining ein.