Durch die schnelle Trennung beim VfB Stuttgart von Trainer Hannes Wolf ist das Trainerkarussell heftig angesprungen. Zwar gelten inzwischen nach ersten Verhandlungen andere Übungsleiter als Favoriten auf den Posten, doch für Markus Weinzierl müssten wohl nur wenige Details angepasst werden.


Nach sieben Niederlagen aus den letzten acht Pflichtspielen zog man beim VfB Stuttgart die Reißleine und setzte Hannes Wolf vor die Tür. Seither machen wilde Spekulationen die Runde, wer die Nachfolge bei den Schwaben antreten könnte, mehrere Kandidaten haben sich inzwischen herauskristallisiert. Inzwischen verdichten sich die Anzeichen, dass es wohl auf Tayfun Korkut, ehemals Hannover 96 und Bayer Leverkusen, oder Kenan Kocak, Cheftrainer beim SV Sandhausen, hinausläuft.


Auch Markus Weinzierl soll angefragt worden sein, hat das Angebot aber abgelehnt. Wie nun die Stuttgarter Nachrichten berichten, soll es dabei jedoch lediglich um ein kleines, aber feines Detail gegangen sein. So hatte Sportchef Michael Reschke ein Engagement Weinzierls wohl auch an die Ligazugehörigkeit geknüpft.


Wäre der VfB also mit Weinzierl am Ende der Saison abgestiegen, wäre der ehemalige Schalker und Augsburger Übungsleiter seinen Job schon wieder losgewesen. Nur bei einem Verbleib am Ende der Saison wäre seine weitere Anstellung garantiert gewesen. Darauf aber schien sich Weinzierl, der sich nach dem Desaster auf Schalke wieder empfehlen möchte, nicht einlassen zu wollen.


Es besteht also für den derzeit arbeitslosen Trainer noch eine Restchance, sollte man im Ländle einlenken. Da Weinzierl aber noch bis 2019 auf der Gehaltsliste der Schalker steht, wäre auch eine Ablöse fällig, allerdings geht auch das Blatt davon aus, dass die Summe wohl zu stemmen wäre. Zumal man auch für Kocak eine Ablöse lockermachen müsste. Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis eine Entscheidung in dieser Causa gefällt wird.