​Nach vier Niederlagen in Folge feierte der Hamburger SV am vergangenen Samstag wieder ​ein Erfolgserlebnis. Unter der Regie des neuen Cheftrainers Bernd Hollerbach erkämpften sich die Hanseaten gegen Vizemeister RB Leipzig ​ein 1:1-Unentschieden. Laut Innenverteidiger Rick van Drongelen habe es der Nachfolger von Markus Gisdol geschafft, der Mannschaft einen neuen Teamgeist einzuhauchen. 


"Der neue Trainer ist sehr organisiert. Ein kleines Vorbild", wird van Drongelen von der Hamburger Morgenpost zitiert. "Wir müssen jeden Morgen um 8.30 Uhr zusammen frühstücken und auch sonst alles zusammen machen. Auch die gleichen Klamotten müssen wir tragen." Dies sei unter dem ehemaligen Übungsleiter Gisdol "alles anders" gewesen. 


Der 19-Jährige steht den Maßnahmen von Hollerbach sehr positiv gegenüber. "Ich finde, das ist wichtig für uns als HSV in dieser Zeit. Mir gefällt das. Es sorgt auch in schwierigen Zeiten für ein gutes Gefühl, wenn man alles zusammen macht", freute sich der Niederländer über den neuen Zusammenhalt. 

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Bernd Hollerbach feierte in Leipzig einen gelungenen Einstand


Der neue Teamgeist war beim Gastspiel in Leipzig bereits erkennbar. Die Hanseaten präsentierten sich in der Defensive als geschlossene Einheit und wirkten deutlich stabiler als in den letzten Partien. Am Ende sprang für den Bundesliga-Dino ein hart umkämpftes Unentschieden heraus.


"Der Punkt ist ein gutes Gefühl. Wir haben sehr gut gekämpft", betonte van Drongelen, der am Samstag von Hollerbach die Chance erhielt und von Beginn an auflaufen durfte. Unter Gisdol spielte der Innenverteidiger in den vergangenen Wochen keine große Rolle. Der 19-Jährige lieferte gegen die 'Roten Bullen' eine überzeugende Vorstellung ab und konnte sich für weitere Einsätze empfehlen.