Manchester City führt mit 65 Punkten und zwölf Punkten Vorsprung vor Manchester United die Tabelle der englischen Premier League an. Dafür gaben die 'Sky Blues' auch eine Menge Geld aus. Genug Geld habe man allerdings auch dort nicht, um sich 22 Top-Spieler für den Kader zu leisten, wie Pep Guardiola auf einer Pressekonferenz nun erklärte und wie BBC berichtet.


Knapp 245 Millionen Euro soll Manchester City im letzten Sommer für Transfers ausgegeben haben. Damit verkörpert City die mächtigste finanzielle Kraft im Weltfußball. Für die Ansprüche von Pep Guardiola scheint dies jedoch auch nicht ausreichend zu sein, denn nach der ​Verletzung von Leroy Sané sieht der Katalane seinen Kader gefährdet.


"Vier Wettbewerbe auf einem hohen Level, man braucht 22 Spieler", so der 47-Jährige, der mit seinem Team in diesem Jahr Chancen auf den Gewinn der englischen Meisterschaft, UEFA Champions League, FA-Cup und Ligapokal hat.


"Heutzutage sind 22 Top-Spieler so teuer. Man kann das nicht kaufen. Sogar City nicht", so der Trainer weiter, dessen Verein laut Medienberichten beim Rennen um Alexis Sánchez zurückzog, da man die Gehaltsvorstellungen des Chilenen nicht erfüllen wollte. Der 29-Jährige wäre zum Top-Verdiener des Kaders aufgestiegen und hätte das Gehaltsgefüge durcheinandergebracht.


Cardiff City v Manchester City - The Emirates FA Cup Fourth Round

Auch für Manchester City gebe es laut Guardiola finanzielle Grenzen, wie dieser auf der Pressekonferenz beteuerte.


"Es gibt Gehälter, die wir nicht zahlen können. Es gibt Teile eines Transfers, die wir nicht zahlen können. Vielleicht wird es in der Zukunft passieren, aber wir haben nicht mehr als 100 Millionen Pfund für einen Spieler ausgegeben, oder 90 oder 80. Wir können das jetzt nicht zahlen. Das haben sie mir gesagt. Und die Gehälter und einige Dinge. Wir können das nicht zahlen. Das ist die Wahrheit", so der Ex-Bayern-Trainer weiter.


Citys Transferrekord liegt bei 55 Millionen Pfund, knapp 63 Millionen Euro, die man für Kevin de Bruyne an den VfL Wolfsburg überwies. ​Mit einer Verpflichtung von Aymeric Laporte, dessen Ausstiegsklausel bei etwa 65 Millionen Euro liegen soll, würde man diesen Rekord brechen. 


"Natürlich haben wir eine Menge Geld ausgegeben. Dasselbe Geld, wie eine Menge anderer Teams. Ich kann es euch versichern, wir sind nicht das einzige Team auf der Welt, das viel Geld ausgegeben hat. Es gibt viele", so Guardiola rechtfertigend.