Werder Bremen muss sich noch in den kommenden Tagen nach einer passenden Alternative für Lamine Sané umschauen, der mittels Streik seinen Weggang vom Osterdeich erzwingt. Ein heißes Thema ist derweil der Bundesliga-erfahrene Serdar Tasci, dessen Gehalt noch zur größeren Hürde werden könnte.


Mittlerweile ist es schon fast Usus, dass Profis ihren Wechsel erzwingen. Auch Werder Bremen ist Opfer einer solchen – in jedem Fall unwürdigen – Aktion geworden. ​Lamine Sané gehört nicht mehr länger dem Kader der Grün-Weißen an. Zuvor war der Innenverteidiger am vergangenen Donnerstag schlichtweg nicht zum Training erschienen, weil ihm seine Rolle unter Trainer Florian Kohfeldt missfällt.

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Serdar Tasci (r.) will nach Bremen wechseln


In die Fußstapfen Sanés, für den es laut Sportchef Frank Baumann Interessenten gibt, könnte Serdar Tasci treten. ​Sein Name macht schon seit einiger Zeit an der Weser die Runde. Einem Bericht der DeichStube zufolge wird das Gehalt des Innenverteidigers aber noch zum möglichen Stolperstein. Der 30-Jährige wolle jedoch in die Bundesliga zurück – und auch nach Bremen wechseln.


Tasci steht noch bis 30. Juni 2018 bei Spartak Moskau unter Vertrag und kann auf den Erfahrungsschatz von über 180 Bundesligapartien für den FC Bayern und den VfB Stuttgart zurückgreifen. Dem Vernehmen nach verdient er in der russischen Hauptstadt zwischen 2,5 und drei Millionen Euro im Jahr. Eine Summe, die für die chronisch klammen Bremer nicht zu stemmen ist. Eine Einigung ist laut DeichStube aber „dennoch wahrscheinlich“.