Trotz des 1:1 beim 1. FC Köln zeigen sich die Verantwortlichen des FC Augsburg zufrieden mit dem Verlauf der Saison. Allen voran in der Offensive sorgten die Fuggerstädter Spieler bisher für viel Spektakel. Einer, der sich dafür erfolgreich verantwortlich zeigt, ist der Brasilianer Caiuby, der für seine Entwicklung reichlich Anerkennung von Sportchef Stefan Reuter bekommt.


Dass Flügelstürmer Caiuby mal eine so bahnbrechende Entwicklung in Augsburg nimmt, ​hätten wo​hl nur die Wenigsten einkalkuliert. Schon in der vergangenen Spielzeit war der Brasilianer einer der Leistungsträger des FCA, in dieser Runde bestätigt er seine positive Entwicklung mit bisher fünf Toren und drei Vorlagen.


„Er hat eine super-positive Entwicklung in Augsburg hinter sich“, würdigt Augsburgs Sportchef Stefan Reuter die bisherigen Leistungen Caiubys im kicker. „Es tut ihm gut, dass er eine gute Akzeptanz in der Mannschaft hat. Daran, dass er sich für den einen oder anderen jungen Spieler verantwortlich fühlt, merkt man, dass er Verantwortung innerhalb der Mannschaft übernimmt.“

Borussia Moenchengladbach v FC Augsburg - Bundesliga

Caiuby, der brasilianische Kai-Uwe



Beim 1:1 in Köln am vergangenen Wochenende erzielte Caiuby, der in diesem Sommer 30 Jahre alt wird, sein fünftes Saisontor. „Als Leistungsträger muss ich in der Lage sein, die Mannschaft zu pushen“, bezieht der Flügelangreifer Stellung. Als ein „Zweikampfmonster“ bezeichnet Mitspieler Marcel Heller den Brasilianer, Martin Hinteregger stimmt ein: „Er bringt uns viele Punkte mit seiner Robustheit. Wir sind froh, dass wir ihn haben. Ich spüre in jedem Training, was er für einen Körper hat.“


Seinen aktuellen Marktwert hat Caiuby seit seinem Wechsel 2014 von Ingolstadt nach Augsburg nahezu verdreifacht. ​Bei seinem Kopfballtreffer im letzten Spiel überragte er Gegenspieler Frederik Sörensen, der immerhin 1,94 Meter Körpergröße misst. „Heute habe ich wieder gezeigt, wie hoch ich springen kann. Ich mache aber kein besonderes Training für die Sprungkraft. Das kann ich seit meiner Kindheit“, so Caiuby, der zusammen mit Philipp Max die mit sechs Toren und 15 Assists gefährlichste linke Seite der Bundesliga beackert.