Beim BVB wartet man auf eine Entscheidung in der Causa Pierre-Emerick Aubameyang. Sofern der FC Arsenal ein passendes Angebot unterbreitet, darf der Gabuner noch im Winter gehen. Andernfalls dürfte der Transfer erst im kommenden Sommer über die Bühne gehen. Nach einer starken Trainingswoche kehrte der Knipser beim BVB zurück in die Startelf, blieb in seinem möglicherweise letzten Spiel für die Westfalen aber blass.


Noch ein letztes mal Westfalenstadion? Pierre-Emerick Aubameyang wurde nach einer starken Trainingswoche ​zurück in den BVB-Kader beordert, blieb beim Heimspiel gegen den SC Freiburg aber überraschend blass. Noch in der Vorwoche wurde der Gabuner aus dem Kader gestrichen, da er einer wichtigen Mannschaftssitzung unentschuldigt ferngeblieben war. 


Beim 2:2-Unentschieden gegen Freiburg ließ Aubameyang mit einem Arbeitsnachweis aufhorchen, der an Dienstverweigerung grenzt: 20 Ballbesitzphasen, sechs Pässe (davon drei zum Gegner) und ein mickriger Torabschluss. "Er hat schon bessere Tage gehabt. Wir haben es aber auch nicht geschafft, ihn ins Spiel zu bringen. Er hat sich eingegliedert in eine größere Gruppe an Spielern, die nicht ihre optimale Leistung abgerufen haben", ordnete Trainer Peter Stöger die Leistung seines Schützlings ein.

Dabei attestierten ihm vor der Partie noch Trainer Stöger sowie auch Sportdirektor Michael Zorc die volle Einsatz- und Leistungsfähigkeit. "Wenn er so trainiert wie unter der Woche, kann man auf diese Qualität nicht verzichten. Er hat das Signal gezeigt, dass er bereit ist", sagte Stöger. "Wir gehen davon aus, dass er voll fokussiert ist", bestätigte auch Zorc gegenüber Sky. Von diesen Annahmen war im Spiel wenig bis gar nichts zu sehen. Pierre-Emerick Aubameyangs möglicherweise letztes Spiel für den BVB geht sicher nicht als sein Bestes in die Geschichte ein.