​Kevin Vogt hat sich nach seinem Wechsel vom 1. FC Köln zur TSG 1899 Hoffenheim mittlerweile längst in der Innenverteidigung festgespielt und ist Abwehrchef sowie Führungsspieler bei den Kraichgauern. Seine konstant guten Leistungen sind auch über die Landesgrenzen hinaus nicht unerkannt geblieben, sodass Medienberichten zufolge nun Premier-League-Klub FC Everton sein Interesse am gelernten Mittelfeldspieler bekundet haben soll.


Wie die BILD berichtet, sollen die "Toffees" den 26-Jährigen als Nachfolger für Abwehrspieler Ashley Williams auserkoren haben, der sich mit seinen 33 Jahren im Spätherbst seiner Karriere befindet und wohl nicht mehr lange allerhöchsten Ansprüchen genügt. Vogt habe den Premier-League-Vertreter demnach vor allem mit seinen starken Leistungen aus der Vorsaison überzeugt, mit denen er einen großen Anteil am vierten Tabellenplatz der TSG hatte.

Bayer 04 Leverkusen v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Gehört mittlerweile zu den besten Abwehrspielern der Bundesliga: TSG-Kapitän Kevin Vogt


Neben einem möglichen Sommerwechsel von Vogt muss Trainer Julian Nagelsmann bereits die Abgänge von Top-Torjäger Mark Uth sowie Sturmpartner Serge Gnabry kompensieren. DFB-Nationalspieler Sandro Wagner verließ den Verein bereits im Winter und kehrte zu seinem Heimatklub FC Bayern München zurück. 


Kevin Vogt wechselte im Sommer 2016 vom 1. FC Köln in den Kraichgau, nachdem er sich bei den "Geißböcken" keinen Stammplatz im Mittelfeld erspielen konnte. Nach seiner Ankunft in Hoffenheim wurde der gebürtige Westfale von Coach Nagelsmann zum Innenverteidiger umfunktioniert und gehört seitdem zu den absoluten Stammspielern und Leistungsträgern bei 1899. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2020.